ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 15:23 Uhr

Lausitzer Seenland
Schwimmtechnik rückt jetzt auf den Großräschener See vor

Die Seebrücke am Großräschener See steht nicht mehr auf dem Trockenen.
Die Seebrücke am Großräschener See steht nicht mehr auf dem Trockenen. FOTO: Peter Radke/LMBV
Senftenberg/Großräschen. Die Erdmassen in den Flachwasserzonen des jüngsten Gewässers der Lausitzer Seenkette werden jetzt abgetragen.

Der Wasserstand im Großräschener See steigt kontinuierlich weiter an. Der jüngste der Bergbaufolgeseen der Lausitzer Seenkette ist nun schon auf  99 Meter über Normalnull (NHN) angestiegen. Das teilt Uwe Steinhuber, der Sprecher der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV), mit. Zwischen einem und 1,4 Kubikmeter Flutungswasser werden derzeit in das Restloch des Tagebaus Meuro eingeleitet. Seit Jahresanfang sind dem künstlichen Gewässer bereits acht Millionen Kubikmeter Wasser zugeleitet worden, sagt Doris Mischke, die Leiterin der Flutungszentrale.

„Ab April wird schwimmende Technik auf dem See zum Einsatz kommen, um eine durchgehende Freiwasserlamelle sicherzustellen“, erkärt Michael Matthes, der Sanierungsabteilungsleiter. Dazu müssen noch etwa 160 000 Kubikmeter Massen aus Flachzonen umgelagert oder verspült und auch Totholz von Anflug-Gehölzen und Bäumen vom Wasser aus beseitigt werden. Diese Arbeiten sollen voraussichtlich bis Ende Dezember abgeschlossen sein.

(kw)