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| 17:58 Uhr

Heimatgeschichte
Schwarzheider wollen nach Brand Kanal-Relief sichern

 Das Relief an dem Schwarzheider Wohnhaus lässt bereits ein Schiff auf dem visionären Elbe-Spree-Oder-Kanal fahren.
Das Relief an dem Schwarzheider Wohnhaus lässt bereits ein Schiff auf dem visionären Elbe-Spree-Oder-Kanal fahren. FOTO: Torsten Richter-Zippack
Schwarzheide. Die Replik könnte später in dem geplanten Leistungszentrum Westlausitz gezeigt werden. Von Torsten Richter-Zippack

Ein größeres Relief an einem leer stehenden Wohnhaus in Schwarzheide symbolisiert das geplante ESO-Projekt. ESO steht für Elbe-Spree-Oder-Kanal. Die knapp 160 Kilometer lange Wasserstraße zwischen Mühlberg und Frankfurt (Oder) sollte einst für einen zügigen Abtransport der im Niederlausitzer Revier geförderten und veredelten Kohle dienen. Allerdings wurde der ESO-Kanal nie realisiert. Jetzt hat sich der Schwarzheider Bürgermeister Christoph Schmidt (parteilos) dafür ausgesprochen, dass Kunstwerk an der Hauswand zu sichern. Der Stadtchef hat bereits Kontakt zur Landesdenkmalsbehörde aufgenommen. „Wir brauchen für unser Vorhaben Unterstützung“, sagt Schmidt. Der Bürgermeister kann sich gut vorstellen, eine Replik des Reliefs im künftigen Leistungszentrum Westlausitz zu präsentieren. Unter dem Dach des Leistungszentrums sollen verschiedene Berufsaus- und Weiterbildungen im industriellen Bereich gebündelt werden.

Das ESO-Kunstwerk, das mehrere Menschen und einen Kanal mit Schiff zeigt, hat den Brand des Gebäudes vom 9. April unbeschadet überstanden. Damals stand der Dachstuhl des leer stehenden Hauses in der Alten Flur in Flammen.