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Schwarzheide feiert furioses Stadtfest

Auf dem Wasserturmplatz haben Hunderte ausgelassen das Große Stadtfest von Schwarzheide gefeiert. Die Stimmung ist an den drei tollen Tagen des Wochenendes furios gewesen.
Auf dem Wasserturmplatz haben Hunderte ausgelassen das Große Stadtfest von Schwarzheide gefeiert. Die Stimmung ist an den drei tollen Tagen des Wochenendes furios gewesen. FOTO: Steffen Rasche
Schwarzheide. Von der magischen Abendstimmung auf dem Wasserturmplatz mit zeitweise auch einigen Regentropfen, die sanft auf den Zauberhimmel geplatscht sind, über besondere musikalische Gäste bis zu den Schwarzheidern, die zur Höchstform aufgelaufen sind im Festprogramm und als Helfer – dieses Große Stadtfest zum 50. Jahrestag des verliehenen Stadtrechtes an Schwarzheide hat hohe Wellen geschlagen und alle Rekorde gebrochen. Steffen Rasche / str1

Das bestätigen die Festbesucher ausnahmslos.

Annett Eckert (41), die in Schwarzheide lebt, sagt: "Es gibt hier viel Neues. Und das Programm bietet wirklich für jeden Geschmack etwas. Die Stimmung ist toll. Dieses Volksfest ist unübertroffen schön."

Auch Melanie Wolf (44) aus dem benachbarten Lauchhammer ist des Lobes voll. "Ich arbeite in Schwarzheide und bin zum Wasserturmfest in jedem Jahr dabei", erzählt sie. "Aber dieses Fest toppt alle." Das Zeltdach schaffe eine tolle Atmosphäre. Und das Programm sei liebevoll gestaltet und biete für alle Generationen und Geschmäcker gute Unterhaltung. "Ich fühle mich einfach wohl hier", sagt sie.

Olaf Tschitschke (53) aus Schwarzheide betont: "Das ist das beste Fest aller Zeiten." Vor allem die Aktion der heimischen Band Synthetics, die am Abend mit dem musikalischen Nachwuchs der Stadt gespielt hat, sei einfach Spitze.

Dass dieses Volksfest vor allem von Schwarzheidern für Schwarzheider gestaltet worden ist, hat zu diesem herausragenden Erfolg beigetragen. Der große Zusammenhalt in der Stadt und der Stolz der Einwohner auf Schwarzheide ist zu spüren. Das stellt auch Bürgermeister Christoph Schmidt (parteilos) sichtlich zufrieden fest. Mehr als 300 Vereine sind in den Stadtgrenzen aktiv - zwischen dem Dörfchen, das den SeeCampus Niederlausitz als noch jungen Nachbarn bekommen hat, und der historischen Arbeitersiedlung Viktoria, in der mit einem ebenso schönen Kinderfest ins Finale der Feierlichkeiten zum 50. Stadtgeburtstag gestartet worden war. Nach dem olympischen Feuer im aufgemöbelten Hans-Fischer-Stadion und dem Sportfest war kaum noch mit einer Steigerung zu rechnen. Doch die ist mit dem Festwochenende gelungen - vom Fünffach-Eier-Jongleur bis zum letzen Tanz.