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| 18:28 Uhr

Zwei Großansiedlungen bei BASF im Gespräch
Schwarzheide als Standort für Batteriebranche im Blick

Schwarzheide. Bei der BASF in Schwarzheide sind aktuell zwei mögliche Ansiedlungen aus der Batteriebranche im Gespräch.

Für den Bau neuer Produktionsanlagen für Kathoden-Materialien, die in Autobatterien und Brennstoffzellen verbaut werden, sucht der Chemiekonzern BASF aktuell nach einem Standort in Europa. Dabei ist auch Schwarzheide im Gespräch. Das bestätigt BASF-Sprecher Arne Petersen. Der Konzern wolle voraussichtlich Ende dieses Jahres eine Entscheidung treffen. Im Raum steht noch eine zweite, vielversprechende Ansiedlung. Seitens der Deutschen Lithium GmbH gebe es eine Anfrage, ob das Unternehmen auf dem BASF-Gelände eine Aufbereitungsanlage für Lithiumverbindungen errichten kann. Das Unternehmen beabsichtigt, im Osterzgebirge Lithiummineral abzubauen. Lithium ist Bestandteil in Akkus, etwa in Smartphones und Laptops. Eine Absichtserklärung sei bereits unterzeichnet worden. „Zurzeit werden wirtschaftliche Rahmenbedingungen geprüft“, erklärt Arne Petersen.

(jag)