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Schwarze Komödie in Lauchhammer

Lauchhammer. Für alle Theaterfreunde gibt es in Lauchhammer im Herbst ein Wiedersehen mit Herbert Köfer – mit der Komödie "Ein gesegnetes Alter" unter der bewährten Regie von Klaus Gendries. Der 90-jährige Georg Neumann, der sich mit täglichen Rundgängen fit hält und sich selbst beim "rollenden Mittagstisch" versorgt, soll aus dem Haus, in dem er seit 40 Jahren lebt, hinausgeworfen werden, weil der neue Besitzer es abreißen will. Kathleen Weser

Dabei handelt es sich ausgerechnet um die Firma, die das Geriatrikum "Lebelang" herstellt, auf das Georg Neumann bis jetzt geschworen hat. Er weiß nicht mehr ein noch aus und sucht die Tablette, die er für alle Fälle aufbewahrt hat. Zuvor hinterläßt er noch eine Nachricht für den Journalisten, der sich für sein Schicksal interessiert hatte. Die Studentin Christa, die er per Annonce als Unterstützung für den Haushalt gefunden hat, weiß, da sie Architektur studiert, um die Bedeutung des kunsthistorisch interessanten Hauses und findet Mittel und Wege, mit Hilfe ihres Professors den Abriss zu verhindern. Außer der erbsüchtigen Enkelin gibt es eine weitere Bedrohung: Gitta Eckstein, ein ehemaliges Mannequin, mit dem er um die 50 eine Liaison hatte, besucht Neumann. Georg, von neuen Zukunftsperspektiven begeistert, wird aber enttäuscht.

Für die schwarze Komödie mit einer wunderbaren Rolle für Hauptdarsteller Herbert Köfer hat der Kartenvorverkauf begonnen.

Vorstellung: 4. November, 16 Uhr, Kulturhaus Lauchhammer Vorverkauf: Gaststätte Bürgerhaus und Postagenturen