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| 03:05 Uhr

Schwacher Angriff

Gekämpft hat der HSV in Trebbin. Soviel vornweg. Allen Rot-Weißen Akteuren war die Bedeutung der Partie bewusst. Eine überragend agierende Abwehr und ein klasse Torhüter, in Person Sascha Hagendorf, konnten dann aber am Ende die fehlende Souveränität der Angriffsreihe nicht kompensieren. Michael Siering und Torsten Richter

Verbandsliga. Trebbin spielte gewohnt schnell, und der HSV Senftenberg hielt mit einer stabilen Abwehrreihe zunächst gut dagegen. Einzelaktionen der Gastgeber konnte vermehrt unterbunden werden. Wenn mal einer durchkam, war Sascha Hagendorf zur Stelle.

Dafür schwächelte aber der Angriff allerdings schon in gewohnter Form. Viel zu schnell wurde der direkte Weg zum Tor gesucht und die Fehlwurfquote nach oben geschraubt. Selbst die Ein-Tor-Führung in Hälfte eins konnte nicht weiter ausgebaut werden, Trebbin drehte bis zur Halbzeit noch einmal auf und ging mit einer verdienten 13:7-Führung in die Kabine.

Nach Wiederanpfiff schien der HSV schnell hellwach, er wollte den Vorsprung der Hausherren nicht noch größer werden lassen. Der ballführende Angriffsspieler wurde früh attackiert und mitunter zu Fehlern gezwungen. Etwas sicherer im Abschluss wurde der Senftenberger Angriff dann doch noch, aber am Ende reichte es trotzdem nicht zum Sieg.

Enttäuscht gingen die Kreisstädter vom Platz. Mit einer bitteren Niederlage von 23:26 im Gepäck fuhren sie zurück nach Hause. Dennoch sollte dem Spiel viel Positives abgewonnen werden. Kann Senftenberg das Problem im Angriff noch abstellen, sollte ein Sieg im Heimspiel am Sonnabend gegen Dahlewitz kein Problem sein.

Gegen die Randberliner muss endlich wieder ein voller Erfolg her, es sei denn, die Seestädter wollen sich die Tabelle weiter von unten ansehen. Fans sind zu dieser Partie ganz herzlich eingeladen.