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Schulen im Kreis erhalten starken Netz-Zugang

Senftenberg. Die Vorbereitungen für Breitbandausbau im Landkreis Oberspreewald-Lausitz laufen auf Hochtouren. Auch die Schulen sollen Glasfaseranschlüsse bekommen. Kathleen Weser

Das hat Landrat Siegurd Heinze (parteilos) am Donnerstag im Kreisausschuss verkündet. Flächendeckend sollen 50 Mbit pro Sekunde erreicht werden. "Neben einer möglichst flächendeckenden Breitbandversorgung in der Stärke arbeiten aktuell unsere juristischen und technischen Berater daran, in den Ausschreibungsunterlagen die Versorgung aller Schulen in unserem Landkreis zu berücksichtigen. Praktisch bedeutet dies, dass alle Schulen mit einem direkten Glasfaseranschluss erschlossen werden sollen", erklärt der Landrat. Ein aktualisierter Förderrahmen mache das möglich.

"Läuft alles weiterhin planmäßig, können wir die Ausschreibungsunterlagen noch in diesem Monat veröffentlichen und der Kreistag im Idealfall in seiner Dezembersitzung über die Zuschlagserteilung entscheiden", erläutert er weiter.

Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Die abschließende Zuschlagserteilung durch den Kreistag setze ein mehrstufiges Vergabeverfahren mit vorgeschaltetem, europaweitem Teilnahmewettbewerb nach der Konzessionsvergabeverordnung voraus. Möglich sind die Breitbandinfrastrukturmaßnahmen durch das Bundesförderprogramm für den Breitbandausbau. Die Finanzierung erfolgt aus Bundes- und Landesmitteln. "Die vorläufigen Fördermittelbescheide liegen dem Landkreis bereits vor", erklärt Stephan Hornak, der Leiter des Büros des Landrates.

Ziel sei es, den Breitbandausbau für unterversorgte Gebiete bis spätestens Ende 2019 abzuschließen.

"Um dieses Ziel zu erreichen, haben auch alle Bürgermeister und Amtsdirektoren ihre volle Unterstützung zugesagt", so Hornak weiter. Dieses Vorhaben sei Schwerpunkt in allen Städten und Gemeinden des Landkreises.

Die Kooperationsvereinbarung zum Projekt Breitbandausbau war bereits Ende des vergangenen Jahres mit allen Kommunen einvernehmlich abgeschlossen worden.