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BTU Cottbus-Senftenberg
Schüler experimentieren in modernem Uni-Labor

Jonas Hönsch (li.) und Jonas Günther bei einem Versuch zur Magnetischen Induktion.
Jonas Hönsch (li.) und Jonas Günther bei einem Versuch zur Magnetischen Induktion. FOTO: Ralf-Peter Witzmann/BTU Cottbus-
Senftenberg. Von Wärmelehre über Kernphysik bis hin zur Optik haben die Themen gereicht, mit denen sich Schüler in der BTU Cottbus-Senftenberg befasst haben. Sie konnten für ihre Experimente moderne Laborbedingungen nutzen.

Schüler aus den oberen Klassen des Oberstufenzentrums (OSZ) Lausitz und des Emil-Fischer-Gymnasiums Schwarzheide sind an mehreren Terminen in den vergangenen Tagen erneut an der BTU Cottbus-Senftenberg im Physikalischen Praktikum zu Gast gewesen. Das befindet sich im Laborgebäude des Maschinenbaus. dort nutzten die Jugendlichen mit ihren Lehrern die Chance, unter modernen Laborbedingungen zu arbeiten.
„Insgesamt 70 Versuche aus den Themengebieten Wärmelehre, Elektrizität und Magnetismus, Festkörperphysik, Atom- und Kernphysik sowie Optik sind möglich“, berichtet der Leiter des Physikalischen Praktikums, Ingo Berger. „Die Schüler suchen sich die 90 minütigen Versuche selbst aus und bereiten diese auch selbstständig vor. Sie arbeiten in kleinen zweiköpfigen Gruppen.“ Schon langfristig können sie sich auf der BTU-Homepage mit den Versuchsanleitungen vertraut machen.
So wählten Schüler der 13. Klassen des Oberstufenzentrums Lausitz beispielsweise Experimente zur Magnetischen Induktion, zur Messung des Erdmagnetfeldes, zur Brennweitenbestimmung von Linsen und Linsensystemen sowie zu Diodenkennlinien, wie Ralf-PÜeter Witzmann von der BTU informiert. Motiviert dazu hatte sie unter anderem die Aussicht, mittels der Versuche den Unterrichtsstoff noch besser verstehen zu können, aber auch der Spaß am Experimentieren. „Es ist mal etwas Neues und wirklich interessant“, sagt Kevin Wesser, der an der BTU in Senftenberg ein duales Studium des Maschinenbaus aufnehmen möchte.
Andreas Rohatsch, Physiklehrer am OSZ Lausitz, bekräftigte: „Wir nutzen diese Möglichkeiten gern und seit vielen Jahren. Das hat bereits Tradition. Mir geht es darum, dass sich die Schüler den Anforderungen eines Praktikums im Studium stellen, wozu sie in der 13. Klasse in der Lage sein sollten.“
Ingo Berger verweist auf die Bedeutung der hier erforderlichen Teamarbeit als eine Grundvoraussetzung für den späteren Studienerfolg auch in anderen Fachrichtungen. Knapp 40 Schüler hatten dieses Mal die Möglichkeiten genutzt. „Wir würden uns freuen, wenn noch mehr Schulen einschließlich Gymnasien und Oberstufenzentren von unseren Angeboten Gebrauch machten“, erklärt Ingo Berger.

(red/dh)