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| 19:10 Uhr

Schornsteinfegertour bringt E-Bike nach Ortrand

Zwischenstopp der Jubiläumstour der Schornsteinfeger des Vereins "Kaminkehrer helfen krebskranken Kindern" in Ortrand: Sarah Döring (2. v. l., mit ihrem neuen E-Bike), Frank Höfer (l.), Hans Schreiber (Vereinsvorsitzender, M.) und Roland Kaubisch (r.).
Zwischenstopp der Jubiläumstour der Schornsteinfeger des Vereins "Kaminkehrer helfen krebskranken Kindern" in Ortrand: Sarah Döring (2. v. l., mit ihrem neuen E-Bike), Frank Höfer (l.), Hans Schreiber (Vereinsvorsitzender, M.) und Roland Kaubisch (r.). FOTO: Mirko Sattler/sam1
Ortrand. Die 30 Teilnehmer der 10. Glückstour der Schornsteinfeger haben am gestrigen Mittwoch einen Abstecher nach Ort-rand unternommen. sam1

Von Iserlohn waren sie am 1. Juli auf die mehr als 1000 Kilometer messende Strecke nach Dresden gestartet. Dort ging die Tour gestern beim Bundesverbandstag der Schornsteinfeger zu Ende. Doch in der Pulsnitzstadt hatten die Radler dank Roland Kaubisch eine besondere Mission. Er nahm als einziger der 24 OSL-Schornsteinfeger an der Tour teil und sagte: "Es ist mein großer Wunsch, einmal mit Sarah Döring Rad zu fahren. Dazu benötigt sie ein Rad, mit dem sie auch fahren kann. Deshalb habe ich meinen Wunsch gegenüber unserem Verein ,Kaminkehrer helfen krebskranken Kindern' geäußert. Zusätzlich zu den 34 Schecks mit je 4300 Euro hat er das E-Bike für Sarah Döring finanziert." Kaubisch selbst überreichte das zweirädrige Geschenk.

Außer den Schornsteinfegern und dem ehemaligen Gewichtheber und Olympiasieger Matthias Steiner fuhr auch Extremsportler Frank Höfer mit. Er sammelt seit 2011 Spenden für Sarah Döring. "Ich freue mich über die Einladung. Normal dürfen nur Schornsteinfeger mitfahren", sagt Höfer. Für sein Projekt Beinprothese für Sarah fehlen ihm noch 4400 Euro. "Normalerweise ist die Beinprothese bezahlt. Doch der Einbau eines elektronischen Knies, mit dem sie Rad fahren kann, hat der Preis etwas erhöht", so Höfer.

Das Tourmotto "Einer für alle, alle für einen" verbindet auch Schornsteinfeger aus der Region. Zwölf von ihnen bildeten für die Glücksritter ein Spalier. Der Verein "Kaminkehrer helfen krebskranken Kindern" veranstaltet die Tour und unterstützt neben der Forschung zu neuen Medikamenten auch betroffene Familien und sammelt Spenden. Mehr als 2000 Euro kamen beim Zwischenstopp auf dem Ortrander Altmarkt zusammen. Außer den Schornsteinfegern hatten viele Bürger die Pedalritter empfangen.