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Schmierentheater der CDU in Ruhland

Welch grandiose Leistung des Ruhlander CDU-Fraktionsvorsitzenden und seiner Selbstdarstellung mangelnder Kompetenz. Hinter den Kulissen gibt es augenscheinlich Macht- und Grabenkämpfe. Volkmar RichterRuhland

Und wie im wahren Leben, führt Machttrunkenheit nun mal zum Kater! Weshalb Eigeninitiative von Fraktionsmitgliedern schädlich für die Fraktion sein soll, erschließt sich mir nicht wirklich. Dass auf die Stadt jetzt finanzielle Belastungen zukommen, ist alles andere als schön. Ich sage deshalb: "Wer die Musik bestellt, der soll sie auch bezahlen!" Apropos Initiative: Vielleicht sollte der CDU-Fraktionsvorsitzende einmal darüber nachdenken, politische Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen und konsequenterweise sein Mandat zurückgeben. Da würde er zumindest moralische Kompetenz beweisen.

Der Leserbrief ist eine Reaktion auf den RUNDSCHAU-Beitrag "Rausschmiss kostet eine Stange Geld" vom 27. April. Darin ging es um den Zoff in der CDU-Fraktion, der Justitia beschäftigt. Auf den Rechnungen für die juristische Auseinandersetzung in Höhe von rund 2000 Euro bleibt die Stadt sitzen.