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Polizeibericht
Schlägereien in Senftenberg

Zu gleich zwei Einsätzen wegen Schlägereien sind Polizisten in Senftenberg gerufen worden.
Zu gleich zwei Einsätzen wegen Schlägereien sind Polizisten in Senftenberg gerufen worden. FOTO: Fotolia
Senftenberg. Es gab viel zu tun am Dienstag für die Polizei in Senftenberg: Betrunken und unter Kokaineinfluss schlug und spuckte ein 31-Jähriger. Eine Gruppe Jugendlicher verletzte zwei Menschen.

Ein Mann hat laut Polizei am Dienstag gegen 19 Uhr unberechtigt ein Grundstück an der Wolschinkastraße in Senftenberg betreten und urinierte im Anschluss an den Grundstückszaun. Von der Grundstückseigentümerin darauf angesprochen, entwickelte sich ein Streitgespräch, in dem der 31-jährige Täter der 56 Jahre alten Frau ins Gesicht spuckte. Den ebenfalls anwesenden 28-jährigen Sohn schlug der Täter in der weiteren Folge ins Gesicht und trat nach ihm. Eine medizinische Versorgung der Verletzungen durch Rettungskräfte war nicht notwendig.

Anschließend flüchtete der Mann vom Ort des Geschehens. Durch umgehend eingeleitete Fahndungsmaßnahmen konnte der Täter in unmittelbarer Nähe gestellt und zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen werden, so die Polizei weiter. Ein Atemalkoholtest bei dem Mann ergab einen Wert von 2,47 Promille. Ein Drogentest zeigte zusätzlich an, dass er unter dem Einfluss von Kokain stand. Zur Beweissicherung wurde daher eine Blutprobe veranlasst. Die Kriminalpolizei hat die weiterführenden Ermittlungen übernommen.

In der Seeadlerstraße mündete am Dienstag gegen 17.30 Uhr eine verbale Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen in mehreren Körperverletzungen. Dabei wurden ein 17 Jahre alter Jugendlicher und ein 25-Jähriger durch Schläge verletzt. Beide begaben sich zur medizinischen Versorgung ihrer Verletzungen in ein Krankenhaus.

Umgehend eingeleitete Fahndungsmaßnahmen führten wenig später zur Feststellungen einer Gruppe Jugendlicher im Alter zwischen 14 und 17 Jahren, die zuvor am Ort der Körperverletzungen waren, informiert die Polizei. Die weiterführenden Ermittlungen zu den Hintergründen und dem genauen Ablauf des Geschehens hat mittlerweile die Kriminalpolizei übernommen.

(red/fh)