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Grünes Licht für zwei Baustandorte
Schipkauer Baustellen im Handumdrehen vergeben

Die Bewohner aus dem Kiebitzweg können sich auf neue Nachbarn freuen. Der Bebauungsplan für die unbebauten Flächen steht.
Die Bewohner aus dem Kiebitzweg können sich auf neue Nachbarn freuen. Der Bebauungsplan für die unbebauten Flächen steht. FOTO: Rasche/str1
Schipkau. Die Signale für die weitere Entwicklung des Schipkauer Baugebiets zwischen Bahnhof und Klettwitzer Straße stehen endgültig auf Grün. Die Gemeindevertreter haben bei ihrer jüngsten Zusammenkunft Änderungen am Bebauungsplan "Kiebitzweg" zugestimmt. Andrea Budich

Dieser finalen Entscheidung ging ein gut anderthalbjähriges Planverfahren voraus. Inzwischen erhielt der Bebauungsplan seine Genehmigung.

Die Entwicklung des Baugebiets Kiebitzweg währt indes schon wesentlich länger. Bereits zu Beginn der 1990er-Jahre war ein privater Investor mit der Entwicklung des rund vier Hektar großen Baugebiets an den Start gegangen. In der Folge entstanden hier in einem ersten Abschnitt knapp 30 Einfamilienhäuser.

Die Entwicklung des zweiten Bauabschnittes hakte indes an vielen Ursachen. Da sich die rechtlichen Grundlagen für die private Planung mehrfach änderten, sprang schließlich die Gemeinde ein und erarbeitete einen neuen Bebauungsplan. Dieser Plan umfasst die bislang unbebauten Flächen und lässt hier nach Gebieten geordnet unterschiedliche Haustypen zu.

"Ein besonderes Augenmerk richteten wir auf den Baugrund und das Wasserrecht", erklärt Hans-Jürgen Fichte, Vorsitzender des Bauausschusses. Im Zuge der Planung wurden der Untergrund und angrenzende Gräben nochmals detailliert untersucht. Erkenntnisse aus diesen Untersuchungen flossen in den inzwischen rechtskräftigen Bebauungsplan ein. Passend zum erfolgreichen Abschluss der Bauleitplanung ist im nächsten Frühjahr ein zünftiges Straßenfest geplant.

Einen erfolgreichen Abschluss hat auch das zweite neue Wohnprojekt in Schipkau genommen. Nach nur wenigen Monaten fand der Bebauungsplan für den Wohnstandort "Am Kurzen Weg" die Zustimmung der Genehmigungsbehörde. Vier von fünf Baustellen waren hier im Handumdrehen vergeben. "Ich bin zuversichtlich, dass uns das auch für die fünfte Baustelle gelingt", so Schipkaus Bürgermeister Klaus Prietzel (CDU).