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| 01:19 Uhr

Schipkau: KWG reißt „überflüssige“ Wohnungen ab

Schipkau.. Der Plattenbau in der Leninstraße 14 bis 20 in Schipkau verschwindet von der Bildfläche. Vergangene Woche haben Mitarbeiter eines Schipkauer Bauunternehmens begonnen, das Haus zu entkernen. Die Bauaufsicht hat ein Senftenberger Planungsbüro. Foto: Rasche


Mit dem Abriss nimmt die Kommunale Wohnungsgesellschaft (KWG) 32 „überflüssige“ Wohnungen vom Markt, so KWG-Sprecher Ralf Weide. Im einzelnen handelt es sich um je zwölf Ein- und Vierraum- sowie je vier Zwei- und Dreiraumwohnungen mit Ofenheizung. Das Haus wurde 1965 in Blockbauweise errichtet.
Die Abrissfläche soll zunächst begrünt werden, so Ralf Weide weiter. Sieben der zuletzt zwölf Mieter konnte die KWG in passenden Ausgleichswohnungen halten. Bereits im Juli 2001 hatte die Wohnungsgesellschaft mit dem Umzugsmanagement begonnen. Bis 10. September haben die Mieter das Haus verlassen müssen.
Bis Ende Juli verlassen auch die neun Mieter im Nachbar-Wohnblock in der Leninstraße 21 bis 27 ihre Wohnungen. Das Haus ist ebenfalls für den Abriss vorgesehen. Von den neun Mietern dort halten sieben der KWG die Treue.
Noch in diesem Jahr will die KWG auch den Plattenbau in der Rosa-Luxemburg-Straße 63 leerziehen. In dem Haus, so Weide, herrsche ein Leerstand von 31 Prozent. 14 leer stehende Wohnungen verursachen der Wohnungsgesellschaft hohe Kosten. Die 31 noch verbliebenen Mieter sind seit Anfang März im Gespräch mit dem KWG-Umzugsmanager. Die angebotenen Ausgleichswohungen weisen den gleichen Standard auf, betont Weide.
Insgesamt soll der zwischen der Gemeinde Schipkau und der KWG abgestimmte Stadtumbau in Schipkau langfristig einen Bestand von attraktiven Wohnungen sichern. (dpr)