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| 16:45 Uhr

Heizproblem in Drochows Vereinsheim gelöst
Schipkau heizt dem Vereinsheim ein

Geprüft und für sehr gut befunden: Kerstin Most vom Kulturverein, Ortsvorsteher Joachim Kniep (r.) und Schipkaus Bürgermeister Klaus Prietzel bei der Heizungsabnahme in Drochows Vereinsheim.
Geprüft und für sehr gut befunden: Kerstin Most vom Kulturverein, Ortsvorsteher Joachim Kniep (r.) und Schipkaus Bürgermeister Klaus Prietzel bei der Heizungsabnahme in Drochows Vereinsheim. FOTO: Martin Konzag / Gemeinde Schipkau
Drochow. Die Gemeinde investiert 10 000 Euro für Einbau einer neuen Heizung in den Drochower Kulturgruppentreff. Frauenchor und Kulturverein sind im Ort sehr aktiv.

Im kleinsten Ortsteil der Gemeinde Schipkau ist die Freude groß über ein kuschelig warmes Vereinsheim. „Unsere gute Stube verfügt nun endlich über eine permanente Heizung“, so Ortsvorsteher Joachim Kniep. Damit endet das wiederkehrend notwendige Hochheizen des Holzofens.

Drochow hatte nach langem Drängen im Jahr 2009 ein neues Vereinsheim erhalten, das eine alte Baracke ersetzte. Aus Kostengründen wurde seinerzeit auf eine permanente Heizung verzichtet. Stattdessen errichtete man einen Holzofen Typ Bullerjan, der bei Bedarf zuverlässig funktionierte. „Das ständige Auf und Ab der Temperaturen führte aber zu feuchten, stockfleckigen Ecken“, so Bürgermeister Klaus Prietzel (CDU). Um Gebäudeschäden zu vermeiden, war die Zeit reif für eine permanente Heizlösung.

Die Gemeinde nahm dazu mit einem Gasversorgungsunternehmen und regionalen Handwerkern Kontakt auf. Vergleichsweise fix wurde ein Gashausanschluss verlegt, und ebenso rasch entstand die zweckdienliche Heizung. Rund 10 000 Euro wandte die Gemeinde dafür auf. Pünktlich zu den Wintermonaten ist nun eine stabile Grundheizung in Betrieb. Der Bullerjan sorgt daneben weiterhin für urige, gemütliche Wärme.

Froh über die Entwicklung ist insbesondere die Chefin des Drochower Kulturvereins, Kerstin Most. „Das ist eine klare Verbesserung und hilft bei der Gebäudenutzung“, so die Vereinschefin. Nutznießer sind neben dem Kulturverein auch eine Frauengruppe und der Frauenchor. Und eine Überraschung hatte Kerstin Most auch noch parat: Mit zunehmendem Erfolg organisiert der Kulturverein hier einen monatlichen Kindertreff.  „Mit der neuen Heizung ist nun auch das Spielzeug nicht mehr so kalt“, freut sie sich.