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Sanierung am Kuthteich Lauchhammer startet im Herbst

Lauchhammer. Im Stadtgebiet Lauchhammer, das mit 23 Kippenstandorten auf etwa 180 Hektar Fläche beispiellos stark von innerstädtischen Bergbau-Arealen betroffen ist, startet die Sanierung am Kuthteich (Restloch 38) im Herbst. Die Planungen für den ersten Bauabschnitt liegen vor. KaWe

Das erklärt Andrea Beyer, die zuständige Planungschefin der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV).

Zehn Mitarbeiter seien inzwischen allein mit dem schwierigen Raum Lauchhammer befasst, teilt sie mit.

Die vorbereitenden Holzungen um den Kuthteich sind erfolgt. Im Herbst sollen die Bauarbeiten beginnen. Das Beräumen von Deponieflächen und die Rüttelarbeiten stehen bevor. Der Sperrbereich, der für den Einsatz der schweren Technik im Kippengebiet erforderlich wird, erfasst auch die Ort rander Straße und tangiert zudem das nahe gelegene Gewerbegebiet. Die Verkehrsader muss voll gesperrt werden. Das Umleitungskonzept sei abgestimmt. Auch mit dem ortsansässigen Nahverkehrsbetrieb seien die Gespräche erfolgt.

Nach dem ersten Bauabschnitt wird bis 2017 die Ortrander Straße auf der vorhandenen Trasse neu erbaut. Um einen Straßen begleitenden Radweg, der aus dem Braunkohletopf finanziert werden soll (Paragraf 4-Mittel zur Erhöhung der Folgenutzungsstandards in der Bergbaufolgelandschaft) verhandelt die Stadt Lauchhammer derzeit noch mit den Geldgebern, erklärt Andrea Beyer weiter.