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Sanierer sorgen für Baufreiheit am Ostufer des Sedlitzer Sees

Das Ostufer des Sedlitzer Sees wird für die Böschungssanierung vorbereitet.
Das Ostufer des Sedlitzer Sees wird für die Böschungssanierung vorbereitet. FOTO: Steinhuber/LMBV
Senftenberg/Lieske. Südlich von Lieske wird am Sedlitzer See derzeit das Baufeld für die anstehenden Arbeiten an der gekippten Nordböschung des Skadodammes freigemacht. Der natürliche Aufwuchs von Wald muss verschwinden. Kathleen Weser

Das bestätigt Uwe Steinhuber, der Sprecher der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV).

Im ersten Halbjahr soll das neue Ostufer des größten Gewässers der schiffbar verbundenen Seenkette in Angriff genommen werden, sagt Projektmanager Jens Bäcker.

Die Bäume und Sträucher, mit denen sich die Natur hier schnell verjüngt hat, muss auf mehreren Hektar Uferfläche entfernt werden. Denn um die Ausgleichsneigung der Böschung mit teilweisem Steinverbau auf etwa vier Kilometern Länge zu formen, muss Baufreiheit gewährleistet werden. "Die vorbereitenden Holzungsarbeiten sind auf fast 40 Hektar bereits erfolgt. Das Holz wurde eingeschlagen und zur Verwertung aufgeschichtet", erklärt Steinhuber. Jetzt werden noch die Stubben gerodet und das Material gehäckselt. "Bis Ende Februar sollen diese Arbeiten abgeschlossen sein", klärt LMBV-Revierförster Roland Schwarzkopf auf. Parallel werden noch alte Filterbrunnen rund um den Sedlitzer See für immer sicher verschlossen.