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Ruhlands „neue Sorge“

Im Mai 1997 war im Ruhlander Wohnpark „Neue Sorge“ der große Baustart. Dabei sei diese Namenstaufe geschichtlich eigentlich ein Irrtum, meint Heimatforscher Horst Bormann.

„Denn die Bezeichnung wurde bereits vor etwa 100 Jahren vom Ruhlander Baumeister Paul Jank weiter südwestlich an der Hermsdorfer Straße 1 und 2 geprägt“ , erzählt Horst Bormann.
Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts stand dort ein Dampfsägewerk, welches früher der Herrschaft Lipsa gehörte und später in privaten Besitz übergegangen war. 1895 ging das Sägewerk schließlich in Flammen auf. Der 1924 verstorbene Baumeister Paul Jank kaufte daraufhin das Grundstück an der alten Schneidemühle und übernahm damit für sich „eine neue Sorge“ .
Heimatforscher Horst Bormann kennt den Ausgang der Geschichte: „Die von Paul Jank oft gebrauchten Worte wurden schon bald in ganz Ruhland zur landläufigen Bezeichnung für dieses Grundstücks-Dreieck.“ (os)