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| 02:52 Uhr

Ruhlander lassen sich das erste Festbier schmecken

Ruhlands Bürgermeister Uwe Kminikowski ( CDU) hat das erste Fass des Festbieres gekonnt angezapft.
Ruhlands Bürgermeister Uwe Kminikowski ( CDU) hat das erste Fass des Festbieres gekonnt angezapft. FOTO: Mirko Sattler/sam1
Ruhland. Traditionell im bayrischen Outfit und mit Lederhose eröffnet Ruhlands Bürgermeister Uwe Kminikowski (CDU) am Freitagabend das kleine Oktoberfest auf dem Marktplatz des Elsterstädchens und stimmt so schon auf die große 700 Jahr-Feier im Jahre 2017 ein. "Ich bin überwältigt von dem großen Andrang heute. Mirko Sattler/sam1

Das Fest wird gut angenommen, und man sieht ja, das ist es, was die Ruhlander wollen", so der Bürgermeister. Pünktlich um 19 Uhr öffnete Petrus dann seine Schleusen. Der eigentlich im Freien geplante Bierfassanstich wurde kurzerhand ins Festzelt verlegt. Mit nur zwei Schlägen - die Besucher glaubten es werden drei bis fünf Schläge - war dann auch das Jubiläumsfreibier, ein 30 Liter Fass aus dem Hause Landskron, angestochen. "Eigentlich brauchte ich nur einen Schlag, doch damit es besser aussieht, habe ich noch einen draufgelegt. Von Anfang an habe ich gehofft, dass es gelingt und habe mir keine Zahl vorgegeben. Viele meiner Amtskollegen brauchen bedeutend mehr", sagt das Ruhlander Stadtoberhaupt und blickt dabei verschmitzt in Richtung seiner Nachbarstadt. Der Andrang nach dem Jubiläumsbier ist so groß, dass das Fass schon nach gut 30 Minuten leer war. Die parallel angebotenen Flaschen waren schon vor dem Bierfassanstich ausverkauft.

"Ich bin zufrieden mit dem Bier. Es schmeckt, und das Fest wird auch gut angenommen. Wenn das Wetter besser mitspielen würde, wären bestimmt noch mehr Leute hier", meint Wolfgang Höntsch, einer der ersten, die das Freibier trinken durfte.

"Das Bier lässt sich trinken. Erst bei zwei oder drei Bier merkt man etwas. Ich hätte gedacht, dass weit weniger Leute heute hier sind", verriet Johann Kraus aus Ruhland. Bei dem kleinen Oktoberfest auf dem Marktplatz haben alle Vereine der Stadt mitgewirkt. Innerhalb der ersten zwei Stunden waren bereits über 500 Bratwürste verzehrt.

Das Festbier lassen die Ruhlander in der Landskronbrauerei Görlitz brauen. In jedem Jahr bis zum Fest 2017 wechseln die Sonderetiketten des Germania Bräu.