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Ruhlander Bahnhof bleibt auch 2012 das Sorgenkind Nr. 1

Ruhland. Worüber haben Sie sich 2011 am meisten gefreut? Über die neu gebaute Binnengrabenbrücke in Ruhland. Die Bausumme von rund 400 000 Euro war für die Stadt ein gewaltiger Brocken.

Nach einjähriger Bauzeit rollt seit Oktober wieder der Verkehr über die innerstädtische Lebensader. Zu den Erfolgen im Amt Ruhland gehört auch der Ausbau der Guteborner Straße in Lipsa sowie die Fertigstellung der Weinbergstraße in Guteborn.

Und privat?

Die Hochzeit des Sohnes und die Taufe der Enkeltochter waren familiär die Höhepunkte.

Womit sind Sie rückblickend unzufrieden?

Dass wir noch immer keine Lösung für den Bahnhof Ruhland gefunden haben. Ich will dem Trauerspiel nicht länger zuschauen. Geplant ist, dass der Busbahnhof näher an den Bahnhof heranrückt und das Außengelände neu gestaltet wird. Zu den ungelösten Problemen zählen auch die ausstehenden Prioritätenlisten für das Amt, die Stadt und die amtsangehörigen Gemeinden.

Was wünschen Sie sich für das Amt Ruhland für 2012?

Ich wünsche mir, dass der fünfte Anlauf zum Bau des Altenpflegeheimes in Ruhland diesmal klappt. Baubeginn könnte im Sommer sein. Verschwinden soll zudem im neuen Jahr der letzte Schandfleck in der Stadt, die Häuser in der Fischerstraße 1 und 2. Die Stadt Ruhland hat beide Objekte gekauft und plant, elf Wohnungen für Betreutes Wohnen zu bauen. Für die Schönheitskur ist eine Investitionssumme von 1,25 Millionen Euro notwendig. Baustart soll schon im Frühjahr sein.

Mit Roland Adler

sprach Andrea Budich