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| 21:58 Uhr

Neuer Rad- und Wanderweg
Ruhland und Schwepnitz rücken näher zusammen

Der Ende August eingeweihte Walschkenweg ist am blauen Schmetterlingssymbol erkennbar. Zu erreichen ist die Verbindung, indem Radler direkt der Zeisholzer Ortsdurchfahrt folgen.
Der Ende August eingeweihte Walschkenweg ist am blauen Schmetterlingssymbol erkennbar. Zu erreichen ist die Verbindung, indem Radler direkt der Zeisholzer Ortsdurchfahrt folgen. FOTO: LR / Torsten Richter-Zippack
Ruhland/Zeisholz. Neuer Walschkenpfad bietet kürzere Verbindung.

Ein neuer Rad- und Wanderweg sorgt für eine wesentlich kürzere Verbindung zwischen Ruhland, Lipsa und Schwepnitz. Im Rahmen des 13. Heidefestes in Cosel bei Schwepnitz ist der Walschkenpfad eingeweiht worden.

Dieser führt von Zeisholz ins Teichgebiet südlich von Cosel und anschließend weiter auf dem Radrundweg Königsbrücker Heide nach Schwepnitz. Dadurch verkürzt sich die Strecke zwischen Ruhland und Schwepnitz um rund 15 Kilometer, sagt Cornelia Schlegel vom Naturschutzgebiet (NSG) Königsbrücker Heide. Bislang mussten Radfahrer auf die weitere Verbindung über Cosel und Grüngräbchen ausweichen.

Erkennbar ist der Walschkenpfad, die Bezeichnung stammt vom sorbischen Wort für Erle, am blauen Schmetterlingssymbol. Die rund vier Kilometer lange Verbindung führt direkt ins Wildnisgebiet des Naturschutzgebietes, das mit knapp 7000 Hektar größte seiner Art in Sachsen. Für Autofahrer ist die Strecke allerdings tabu. Sie müssen weiter den wesentlich längeren Weg nehmen.

(trt)