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| 11:31 Uhr

Neues Stadtmobiliar
Ruhland soll jetzt möbliert werden

 Pfarrer Karl Naumann (2.v.l.) und Bürgermeister Uwe Kminikowski (l.) probieren die neue Kirchenbank aus. Aufgestellt wurde sie von Ralf Gafner (r.) und Siegfried Uhle vom Bauhof des Amtes.
Pfarrer Karl Naumann (2.v.l.) und Bürgermeister Uwe Kminikowski (l.) probieren die neue Kirchenbank aus. Aufgestellt wurde sie von Ralf Gafner (r.) und Siegfried Uhle vom Bauhof des Amtes. FOTO: Torsten Richter-Zippack
Ruhland. An der Stadtkirche lädt wieder eine Sitzbank ein. Es soll nicht die einzige bleiben. Von Torsten Richter-Zippack

In Ruhland ist ein Bürgerwunsch in Erfüllung gegangen. Nach über 20 Jahren gibt es unter der Kircheneiche am Kirchplatz wieder eine Sitzbank. Mitarbeiter des Bauhofes des Amtes haben sie kürzlich aufgestellt. „Die Bank besteht aus WPC, einem Holz-Kunststoff-Verbundwerkstoff“, erklärt Bürgermeister Uwe Kminikowski (CDU). „Damit ist sie wartungsfrei und witterungsbeständig.“ Zur Sicherheit ist das schwere Teil in den Boden einbetoniert worden. Pfarrer Karl Naumann ist froh, dass die Leute nunmehr an seinem Gotteshaus Platz nehmen können. „Ich hatte mich bislang gewundert, warum es dort die kleine gepflasterte Fläche gibt, auf der zwar ein Abfalleimer, aber keine Bank steht. Ich denke, die Leute werden die Sitzgelegenheit gut annehmen.“

Nach einigen Querelen im Kommunalparlament hatten die Ruhlander Stadtverordneten in ihrer Sitzung im März für die Aufstellung der Sitzbank gestimmt. Die Finanzierung in Höhe von 700 Euro übernimmt der Verein „Wir für Ruhland“.

Indes kündigt Kminikowski die Schaffung weiterer Sitzgelegenheiten in der Elsterstadt an. Beispielsweise an der Luthereiche am Ortsausgang in Richtung Hermsdorf/Arnsdorf. Die dortige Sitzbank sponsern die Ortrander. „In Kooperation zwischen unserer Schule, der Eisenhütte und der Stadt wurden mehrere Sitzbänke hergestellt, die unsere Schüler zusammengebaut haben“, erklärt der Ortrander Bürgermeister Niko Gebel (CDU). Bereits in der kommenden Woche solle eine der Sitzgelegenheiten an der Ruhlander Luthereiche platziert werden. Hintergrund: Der junge Baum war ein Geschenk der Pulsitzstadt an die Ruhlander anlässlich ihrer 700-Jahr-Feier anno 2017. Darüber hinaus plant Uwe Kminikowski an gleicher Stelle eine touristische Hinweistafel.

Darüber hinaus könnten weitere Bänke in die Elsterstadt kommen. Pfarrer Karl Naumann kann sich eine zweite Sitzgelegenheit an der Südseite seiner Kirche vorstellen. „Dort dürfen die Leute dann auch Sonne genießen.“ Der Vorschlag, so erwidert Bürgermeister Kminikowski, müsse zunächst mit den Abgeordneten abgestimmt werden.