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| 02:54 Uhr

Rückbau-Programm muss fortgesetzt werden

Senftenberg. Senftenberg. Bis zum Jahr 2030 wird der Landkreis Oberspreewald-Lausitz aktuellen Prognosen zufolge weitere 20 000 Einwohner verlieren (etwa 18 Prozent). KaWe

Auf das Schrumpfen der Städte und Dörfer wird mit dem Stadtumbau reagiert.

Im kommenden Jahr soll in Senftenberg der bereits leer stehende Wohnblock Erich-Weinert-Straße 1 bis 5 fallen. In Großräschen lässt die Kommunale Wohnungsgesellschaft (KWG) Senftenberg das Haus 9 bis 13 abreißen. "Für unser vom demografischen Wandel und von der Leerstandsentwicklung in der Randregion im Süden Brandenburgs betroffenes Wohnungsunternehmen ist das Überleben auch in Zukunft möglich und geplant", erklärt KWG-Geschäftsführer Roland Osiander. "Das Unternehmen ist durch konsequentes wirtschaftliches Handeln in der Lage, aus eigener Kraft zu bestehen und wird sich auch in den folgenden Jahren der Herausforderungen des Marktes und des Stadtumbaus stellen können", ergänzt Matthias Braunwart, der die Doppelspitze der KWG-Geschäftsführung komplett macht.

Der Großvermieter ist stets darum bemüht, sich frühzeitig auf den demografischen Wandel in der Region einzustellen. "Die Einwohner und damit verbunden auch die Mieter werden älter und wollen solange wie möglich selbst bestimmt in ihrer Wohnung leben", so der Anspruch. Immer stärker werde deshalb in altersfreundliche Wohnungen investiert. Bisher wurden 19 Aufzugsanlagen nachträglich eingebaut. "Weitere folgen", kündigt das Unternehmen an. Von den aktuell 7824 KWG-Wohnungen in Senftenberg, Großräschen, Schipkau, Schwarzheide und Ort rand sind 908 altenfreundlich (Aufzug). Damit liegt der Anteil an altersgerechten und altersfreundlichen Wohnungen mit mehr als zwölf Prozent es Bestandes über dem Vergleichswert für den Brandenburger Wohnungsmarkt (sieben Prozent).