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Senftenberg
Roboter-Designer von der BTU haben die Nase vorn

Das sind die siegreichen Roboter-Designer von der BTU in Senftenberg: ­Louis Pohle, Leonard Woßlick, Tim Geike, der studentische Coach Rafael Domann, Florentine Krengel (v.l.n.r.). Beim Regionalwettbewerb holten sie den 1. Platz in der Kategorie Robot-Design.
Das sind die siegreichen Roboter-Designer von der BTU in Senftenberg: ­Louis Pohle, Leonard Woßlick, Tim Geike, der studentische Coach Rafael Domann, Florentine Krengel (v.l.n.r.). Beim Regionalwettbewerb holten sie den 1. Platz in der Kategorie Robot-Design. FOTO: BTU Cottbus-Senftenberg
Senftenberg. Ausgesprochen erfolgreich hat ein Team vom Standort Senftenberg der BTU Cottbus–Senftenberg an einem internationalen Roboter- und Forschungswettbewerb für Kinder und Jugendliche teilgenommen.

Als Sieger kehrten Florentine Krengel, Leonard Woßlick, Louis Pohle und Tim Geike aus der Senftenberger Regenbogen-Grundschule von dem in Cottbus ausgetragenen Regionalwettbewerb Lausitz-Spreewald der „First LEGO League“ zurück. Gemeinsam mit ihrem Coach Rafael Domann – Student im fachhochschulischen Masterstudiengang Informatik an der BTU in Senftenberg – haben die Neun- bis Elfjährigen einen Pokal, Medaillen und Urkunden erkämpft. Als jüngstes von zehn Teams erhielten sie den dritten Platz in der Gesamtwertung und in der Kategorie Robotdesign sogar den ersten Platz.

Thema des Jahrgangs 2017 der First LEGO League war diesmal „Hydro Dynamics - Vorkommen, Nutzung, Lagerung und Bewegung von Wasser ergründen“. Seit September haben sich die Schüler aus der 3. und 5. Klasse der Regenbogen-Grundschule zweimal pro Woche an der BTU in Senftenberg mit ihrem Coach auf den Wettbewerb vorbereitet. Der jährlich veranstaltete First Lego League-Wettbewerb richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter von 9 bis 16 Jahren. Organisiert wurde der diesjährigen Regionalwettbewerb Lausitz-Spreewald von der BTU Cottbus–Senftenberg unter Federführung der Studienberaterin Heike Postelt und der Energieregion Lausitz. Zehn Teams aus Cottbus, Senftenberg, Elsterwerda, Spremberg, Forst und Lübbenau, darunter zwei BTU-Teams, stellten sich mit ihren selbst konstruierten Robotern in den Kategorien Forschungsauftrag, Teamwork, Robotdesign der Konkurrenz und traten gegeneinander im Robot-Game an. Die Teams tauchten in Vorkommen, Nutzung, Lagerung und Bewegung von Wasser ein, nahmen verschiedene Wasserkreisläufe genauer unter die Lupe, erforschten, wo das saubere Wasser, was die Gesellschaft nutzt, herkommt und was mit dem gebrauchten Wasser geschieht. „Wie richtige Wissenschaftler arbeiteten die Kinder und Jugendlichen an einem eigenen Forschungsthema“, erklärte BTU-Mitarbeiter Ralf-Peter Witzmann. Im praktischen Teil konstruieren alle Teams einen auf Lego-Mindstorms basierenden, selbstständig agierenden Roboter. Zusammen mit ihm bewältigen sie knifflige Aufgaben auf einem Spielfeld. Im theoretischen Teil stellen sich die Teams eine eigene Forschungsfrage und entwickeln innovative Lösungen.

(cw)