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| 15:15 Uhr

Überflutung von Fahrbahn und Gehweg soll in Annahütte verhindert werden
Restloch soll künftig das Regenwasser „schlucken“

Für den Bau der neuen Straßenentwässerung muss die Ernst-Thälmann-Straße in Annahütte bis Ende November komplett gesperrt werden.
Für den Bau der neuen Straßenentwässerung muss die Ernst-Thälmann-Straße in Annahütte bis Ende November komplett gesperrt werden. FOTO: Gemeinde Schipkau/Konzag / Martin Konzag
Annahütte. Restloch soll das Regenwasser schlucken Von Andrea Budich

Die Ernst-Thälmann-Straße im früheren Glasmacherort ist seit der Vorwoche gesperrt. Grund dafür ist der beabsichtigte Neubau einer Straßenentwässerung. Das Niederschlagswasser soll künftig in einem angrenzenden Bereich der Annahütter Restlochkette hingeleitet und versickert werden.

Der Problembereich bereitete der Schipkauer Gemeindeverwaltung schon seit Langem Kopfzerbrechen. Von allen Seiten läuft Regenwasser in eine kesselartige Tieflage der Ernst-Thälmann-Straße. Die jahrzehntealte Entwässerung des Bereiches ist weitgehend funktionsuntüchtig, und so drohte bei jedem größeren Regenguss die Überflutung von Fahrbahn und Gehweg.

„Nach aufwändigen Untersuchungen entschieden wir uns, das Regenwasser zukünftig direkt in das angrenzende Restloch zu leiten“, so Bürgermeister Klaus Prietzel (CDU). Das Projekt erfordert eine für Annahütter Verhältnisse tiefe Verlegung der Leitung, und so werden für das Vorhaben rund 130 000 Euro notwendig. Die Abgeordneten stimmten der Auftragsvergabe zu. Die Finanzierung erfolgt aus dafür extra geplanten Haushaltsmitteln.

Die bis Ende November währende Sperrung der Ernst-Thälmann-Straße bringt auch Einschränkungen für die Erreichbarkeit der Kindererlebnisstätte „Ökotanien“ mit sich. Besucher des morgigen „Hexenfestes“ sollten daher in der angrenzenden Bahnhofstraße parken.