(jag) Ein Wohnhaus brennt. Giftiger Rauch gefährdet Menschenleben. Die Feuerwehr muss retten. Dieses Szenario hat sich vergangene Freitagnacht in der Rosa-Luxemburg-Straße 22 bis 26 in Schipkau abgespielt. Das Haus der Kommunalen Wohnungsgesellschaft Senftenberg (KWG) steht leer. Für die Freiwillige Feuerwehr in Schipkau und der Stützpunktfeuerwehr Senftenberg der ideale Ort für die Übung mit den Schwerpunkten Menschenrettung und Brandbekämpfung. „Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren trainieren das taktisch richtige Vorgehen bei Wohnungsbränden, die Rettung von Personen sowie die Überdruckbelüftung des Treppenhauses und die Handhabung unserer digitalen Funktechnik“, erklärt Gemeindewehrführer Michael Kiepe. Für ein realistisches Szenario wurden unter anderem Nebelmaschinen und Pyrotechnik zur Raucherzeugung eingesetzt, die die Rauchverteilung im Gebäude simulieren. „Der bei Bränden auftretende, giftige Rauch ist die häufigste Todesursache bei Wohnungsbränden“, sagt Michael Kiepe.

Dass der reibungslose Ablauf eines Feuerwehreinsatzes von großer Bedeutung ist, musste die KWG bereits bei Wohnungsbränden erfahren, sagt Geschäftsführer Roland Osiander. „Aus diesem Grund ist es für uns ein großes Anliegen, die Feuerwehr in ihrer Arbeit zu unterstützen. Dabei wollen wir auch ein möglichst realistisches Üben ermöglichen“, teilt er mit.