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| 12:19 Uhr

48-Stunden-Aktion
Ranklotzen in Clubs und Natur

Lauchhammer. Garten- und Reinigungsarbeiten sowie Reparaturen waren am Wochenende Betätigungsfelder bei der 48-Stunden-Aktion der Brandenburgischen Landjugend in Lauchhammer und seinen Ortsteilen. Mehrere Projekte starteten schon am Freitagnachmittag.

Im Naturpark-Dörfchen Grünewalde nutzen die 22 Jugendklubmitglieder zwischen 15 und 26 Jahren die 48-Stunden-Aktion zum Verschönern ihres Vereinsdomizils. „Seit einem dreiviertel Jahr haben wir unseren Vereinssitz in der alten Schule am Dorfteich. Mit dem Gebäude haben wir uns quasi ins gemachte Nest gesetzt, da hier schon einmal der Jugendclub beheimatet war. Bars und viel Mobiliar waren noch drin. Heute wollen wir die Räume weiter ausbauen. Eine gesponserte Küche kommt rein, der Flur erhält neue LED-Ambientebeleuchtung“, kündigte Dorfjugendvorsitzender Paul Meyer an. Eine Clubabordnung ist zudem auf der Grünewalder Festwiese zusammen mit dem Carnevalsclub tätig.

 Bürgermeister Roland Pohlenz, hat am Sonnabendvormittag einige Prokjekt besucht und resümiert: „Wichtig ist bei dieser Aktion, dass der Gemeinschaftsgeist in der Stadt insgesamt aufrechterhalten wird. Ich freue mich natürlich auch, dass wir mit dieser Hilfeart einen städtischen Frühjahrsputz haben. Der ist uns wichtig ist, damit das äußere Erscheinungsbild. ein stückweit verbessert wird.“

Im Tiergehege im Schlosspark verlegt Betreuer Kevin Theiler (20) für das Damwildgehege eine neue Kaltwasserleitung. „Momentan muss ich zweimal am Tag mit jeweils vier Gießkannen die Tröge, die im ganzen Gehege verteilt sind, mit Frischwasser füllen. Für die Wasserleitung zwacken wir einfach die schon bestehende Leitung zur Finnhütte an und verlegen sie gut 20 Meter ins Gehege hinein. Das Leitungsende bekommt einen unterirdischen Anschluss, sodass nur noch die Tränke zu sehen ist“, erzählt Theiler. Rund um die Waldschule in Lauchhammer-Ost herrscht Betrieb auf zwei Baustellen. „Kunos Waldclub und das Horthaus bringen das Waldtheater wieder auf Vordermann“, sagt Yvonne Lorenz, Leitende Erzieherin. Schleifen, Fegen, Vertikutieren sind einige Arbeiten der 30 Akteure. „Wir haben gerade gesehen, dass das Insektenhotel hinter der Waldtheaterbühne zu kippen droht. In einer Spontanaktion sichern wir es nun“, sagt Mike Trasper.
Hinter dem Hort sind Mitglieder des vor Kurzem durch den ehemaligen Bürgermeisterkandidaten Mirko Buhr gegründeten Vereins „pro Lauchhammer“ teils mit schwerer Technik am Werkeln. „Eine bisher ungenutzte Fläche soll zur Spielecke umgestaltet werden. Dazu entfernen wir das Wurzelwerk von Sträuchern und Bäumen und ebnen die Fläche. Nach der Rasenansaat soll ein Außenspielbereich für Hortkinder entstehen. Später soll er durch einen Zaun abgetrennt werden“, sagt Vereinsvorsitzender Buhr.

Die Mitglieder des Kostebrauer Heimatvereines sind Sonnabend ab acht Uhr auf den Beinen. Unter Leitung ihrer Vorsitzenden Ingeborg Mittag (78) machen sie den Bereich rund um den Park im Oberdorf flott. „Auf dem Schulhof haben wir Laub geharkt, Unkraut im Park gehackt und in Schulräumen, die momentan Baustelle sind, mit dem Saubermachen begonnen. Ab Pfingstmontag wollen wir unsere Räume wieder eröffnen“, sagte die Heimatforscherin. Die neue Ausstellung gestalten Bewohner des Heimes „Am Wiesengrund“. Malerei, Holz und Keramik werden eine große Rolle spielen.

(sam)