(jag) Ein wegen Drogenhandels angeklagter 38-jähriger Senftenberger hat am Montag am Landgericht Cottbus ein Geständnis abgelegt. Seine zu erwartende Freiheitsstrafe liegt nun zwischen knapp neun und neuneinhalb Jahren. Darauf haben sich die Prozessbeteiligten verständigt. Der Mann war vor einem Jahr wegen 114 Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie wegen unerlaubten Waffenbesitzes zu einer am Cottbuser Landgericht ausgesprochenen Rekord-Freiheitsstrafe von zwölfeinhalb Jahren verurteilt worden. Doch der Bundesgerichtshof hob das Urteil auf und verwies es an eine andere Kammer des Gerichtes. Im ersten Prozess war der Angeklagte nicht auf so einen Deal eingegangen und hat größtenteils geschwiegen.