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| 18:06 Uhr

Hausbrand
Polizei vermutet in Hohenbocka Brandstiftung

Löscheinsatz beim Dachstuhlbrand Hohenbocka. Den Hubsteiger hat die Senftenberger Feuerwehr eingesetzt.
Löscheinsatz beim Dachstuhlbrand Hohenbocka. Den Hubsteiger hat die Senftenberger Feuerwehr eingesetzt. FOTO: Mirko Sattler
Hohenbocka. Ungenutztes Wohnhaus steht schnell voll in Flammen.

Wie der sprichwörtliche Zunder haben am Sonnabendnachmittag Dachstuhl und Inneres eines Hauses an der Leippscher Straße gebrannt. „Innerhalb weniger Minuten stand das Haus in Vollbrand“, sagt der Einsatzleiter der Freiwilligen Feuerwehr Hohenbocka, Marcel Schneider. Die schnelle Brandausbreitung sei darauf zurückzuführen, dass das Haus etwa zehn Jahre leer gestanden und sich darin jede Menge Sperrmüll und anderer Müll befunden hat, erklärt Einsatzleiter Schneider. Er war als Erster am Brandort eingetroffen.

Mit den heimischen Feuerwehrleuten sowie denen aus Grünewald, Guteborn, Hermsdorf, Ruhland, Schwarzheide und Senftenberg war er ab 14.30 Uhr rund vier Stunden im Einsatz. Die Senftenberger Berufsfeuerwehr setzte ihren Hubsteiger ein, um von oben an die Brandstellen gelangen zu können, sagte Feuerwehrmann Frank Winkler. Insgesamt waren 50 Feuerwehrleute, zwei Polizisten sowie zwei Rettungssanitäter am Einsatzport.

Nach ihren bisherigen Erkenntnissen geht die Polizei von Brandstiftung aus. In Tatortnähe hatten Zeugen eine männliche und eine weibliche Person auf Fahrrädern gesehen. Wer dazu sachdienliche Hinweise geben kann oder zur Brandzeit Personen in Tatortnähe gesehen hat, wird gebeten, die Polizei in Senftenberg unter Telefon 03573 880 zu informieren.

((br))