Beim jüngsten Senftenberger Hafenfest hatten am 17. August zwei Mädchen gegen 23.30 Uhr Getränke von einem Unbekannten angeboten bekommen, informiert die Polizei. Der Mann sprach die Jugendlichen an und reichte ihnen aus einem Rucksack heraus eine PET-Flasche mit einem Gemisch zum Trinken. Beide Mächen tranken unterschiedliche Mengen davon.

Hafenfest-Besucher klagen über Gedächtnislücken

Danach klagte eine der beiden über starke Übelkeit, Gedächtnislücken und motorische Störungen. Im Zuge dessen wird seitens der Polizei vermutet, dass der Flüssigkeit bewusstseinsverändernde Substanzen zugemischt wurden.

Der Unbekannte wird als zirka 20 Jahre alter, etwa 185 bis 190 Zentimeter großer Mann mit normaler Statur und braunen Haaren beschrieben. Er hatte einen grauen Rucksack mit mehreren mit roter Flüssigkeit gefüllten 1,5 Liter PET-Flaschen bei sich. Auffällig war, dass er den Rucksack auf dem Bauch trug.

Sind weitere Personen betroffen?

Es kann nicht ausgeschlossen werden, so die Polizei weiter, dass es weitere Personen gibt, die vom Tatverdächtigen Getränke angeboten oder angenommen haben und im Anschluss über gesundheitliche Probleme klagten.

Die Polizei bittet daher Zeugen, die Hinweise zur Tat, zum Tatverdächtigen oder zu Beobachtungen geben können, sich in der Polizeiinspektion Oberspreewald-Lausitz unter der Telefonnummer 03573 880 zu melden.

Gern können Hinweise auch über das Internet unter www.polizei.brandenburg.de/onlineservice/hinweis-geben erfolgen.