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Polizei sucht Trabantfahrer nach tödlichem Unfall

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Lieske/Senftenberg. Die Kriminalpolizei in Senftenberg sucht weiterhin Zeugen des tödlichen Verkehrsunfalls vom 30. April auf der Bundesstraße 156.Das teilt Polizeisprecher Torsten Wendt mit. Jan Augustin

Insbesondere richten sich die Kriminalisten an den Fahrer des papyrusweißen Trabants, der an der Spitze der Kolonne gefahren war, die durch den Unfallverursacher überholt wurde. "Seine Wahrnehmungen sind von größter Wichtigkeit, um den Unfallhergang zweifelsfrei rekonstruieren zu können", erklärt Torsten Wendt. Die Ermittler halten es für möglich, dass der Fahrer aus Sachsen stammt. Der Unfall hatte sich am Sonntagmittag auf der B 156 zwischen dem Abzweig der B 169 und dem Ort Lieske, etwa auf Höhe Bahnsdorf, ereignet. Nach Zeugenaussagen hatte ein SUV einen Trabant trotz Gegenverkehrs überholt. Ein entgegenkommender Kleinwagen hatte stark gebremst, kam von der Fahrbahn ab und kollidierte mit dem Kraftrad, dessen 51-jähriger Fahrer noch am Unfallort verstarb. Der SUV-Fahrer hatte Fahrerflucht begangen, stellte sich aber einen Tag später.

Die Polizei bittet Zeugen, sich telefonisch unter 03573 880 in der Polizeiinspektion in Senftenberg, in jeder anderen Polizeidienststelle oder unter www.polizei.brandenburg.de zu melden.