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| 15:29 Uhr

Update: Tierische Verfolgungsjagd in Allmosen
Polizei muss Schaf erschießen

Na hoffentlich benimmt sich das ausgebüxte Schaf in Allmosen nicht so wie dieses hier auf dem Symbolfoto. Schließlich wollen Feuerwehrleute und Polizisten dem Tier das Leben retten.
Na hoffentlich benimmt sich das ausgebüxte Schaf in Allmosen nicht so wie dieses hier auf dem Symbolfoto. Schließlich wollen Feuerwehrleute und Polizisten dem Tier das Leben retten. FOTO: picture alliance / Carsten Rehde / Carsten Rehder
Allmosen. Das Wochenende fängt ja kurios an für Feuerwehr und Polizei in Allmosen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Nach einer „tierischen Verfolgungsjagd“ muss eine Entscheidung getroffen werden. Von Frank Hilbert

Begonnen hat der Einsatz eigentlich schon am Freitagvormittag. Seit 10 Uhr waren nämlich bereits Einsatzkräfte vor Ort, um zwei ausgebüxte Schafe wieder einzufangen. Doch vergeblich. Eines der Tiere kam auf der B 169 unter die Räder und bezahlte seinen Ausbruch aus dem heimischen Stall mit dem Leben.

Das andere narrte seitdem die Kameraden der örtlichen freiwilligen Feuerwehr und die Besatzungen zweier Polizeistreifenwagen. Diese versuchten seit 9 Uhr das zweite Schaf wieder einzufangen, damit es ihm nicht wie seinem Kumpel am Vortag ergeht.

Wie die RUNDSCHAU am Samstagnachmittag auf Nachfrage von der Polizei erfuhr, habe man zwei Stunden vergeblich versucht, das Tier einzufangen. Um weitere Gefahren für die Autofahrer abzuwenden, musste das Schaf letztendlich durch einen Polizeibeamten erschossen werden. Es wurde danach dem zuständigen Ordnungsamt übergeben.