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| 13:08 Uhr

Kostenloser Service in Oberspreewald-Lausitz
Einfach für Mitmenschen da sein

 Sozialarbeiterin Stephanie Goyn (l.) und Pflegeberaterinnen Grit Smerda kümmern sich um Belange von Senioren. Nicht im Bild: Petra Pfennig, die als Pflegeberaterinnen zum Team zählt, das in Senftenberg einen festen Stützpunkt hat, aber auch Sprechzeiten in Lauchhammer und Lübbenau anbietet.
Sozialarbeiterin Stephanie Goyn (l.) und Pflegeberaterinnen Grit Smerda kümmern sich um Belange von Senioren. Nicht im Bild: Petra Pfennig, die als Pflegeberaterinnen zum Team zählt, das in Senftenberg einen festen Stützpunkt hat, aber auch Sprechzeiten in Lauchhammer und Lübbenau anbietet. FOTO: Uwe Hegewald
Der Pflegestützpunkt des Landkreises gibt Ratschläge für ein erfülltes Leben im Alter. Von Uwe Hegewald

Bei der Frage nach Wünschen fürs neue Jahr, nehmen bei Senioren zwei Anliegen vordere Plätze ein: Gesundheit und viele Momente mit Familienangehörigen oder Freunden, die sich etwas Zeit für die betroffene Generation nehmen.

Zweifellos zwei ambitionierte Wünsche, aber keine, die unerfüllt bleiben müssen, erklärt das Team vom Pflegestützpunkt in Senftenberg. Dieser ist die kostenfreie und neutrale Beratungsstelle für Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Oberspreewald-Lausitz. Er wurde bereits 2010 errichtet, kooperativ in Trägerschaft des Landkreises und der Pflegekassen.

„Hier befinden sich Pflege- und Sozialberatung unter einem Dach. Ratsuchende erhalten Informationen rund um das komplexe Thema Pflege und Hilfestellung von der Antragstellung zur Kostenübernahme bis hin zur Vermittlung an entsprechende Dienste“, teilt Sozialarbeiterin Stephanie Goyn mit.

Zwar könne das Mitarbeiterteam keine Gesundheit herbeizaubern, aber dazu beitragen, das Leben im Rentenalter oder mit Handicap angenehmer zu gestalten. So erhalten Hilfesuchende beispielsweise Antworten auf Fragen zum Schwerbehindertenrecht, zum Barriere-Abbau in Wohnungen und weiteren sozialrechtlichen Leistungen und Ansprüchen. „Unser Pflegestützpunkt fungiert als Lotse im Landkreis und kooperiert mit allen Leistungsanbietern“, sagt Stephanie Goyn, die einen Besuch des Stützpunktes ausdrücklich empfiehlt. Gerade in Zeiten, in denen Nächstenliebe, Zuneigung und Fürsorge immer stärker in den Vordergrund rücken. Zahlreichen Familien konnte schon geholfen werden, die später selbst gefragt haben: „Warum haben wir diesen Service nicht schon früher in Anspruch genommen?“ Apropos Fragen: Wer wissen will, wie ein Pflegegrad beantragt wird, was Pflegehilfsmittel sind und woher sie bezogen werden können, welche Leistungen sich hinter dem Begriff „Betreutes Wohnen“ verbergen oder welche Kosten anfallen, wenn sich ein Heimaufenthalt abzeichnet und ob dafür finanzielle Unterstützung beantragt werden kann, bekommt auf diese und viele weitere Fragen eine Antwort.