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Pflegeheim Ortrand: Ein Plus für die Infrastruktur

Ortrand.. Hans-Otto Grimm von der CDU/FDP-Fraktion äußert sich zur Grundsteinlegung des Pflegeheimes in Ortrand. Dabei bezieht er sich auf den Artikel in der RUNDSCHAU vom 28. Juni.


Bezugsnehmend auf das Interview des Bürgermeisters Alf Korn im Rahmen der Grundsteinlegung für das Pflegeheim für unsere pflegebedürftigen Mitbürger in Ortrand, möchte ich auch im Namen meiner Fraktionsmitglieder meinen herzlichen Dank allen Akteuren, die an den Vorarbeiten beteiligt waren, aussprechen. Dieses Vorhaben wird auch dazu beitragen, die Infrastruktur der Stadt entwicklungsfördernd zu beeinflussen, Arbeitsplätze zu erhalten, vielleicht auch einige im Verlauf der Jahre neu zu schaffen.

Angespannte Haushaltslage
Sicherlich können wir Ortrander auch mehr Besucher in der Stadt begrüßen. Derartige Investitionen werden einen Beitrag leisten, die angespannte Haushaltssituation zu entschärfen. Trotzdem ergibt sich die dringende Notwendigkeit, einen konsequenten Sparhaushalt zu realisieren, der auch schmerzliche Personalentscheidungen erfordert, um einen weitestgehend ausgeglichenen Haushalt zu sichern.
So belastet der Zustand der Bahnhofsstraße die Anlieger erheblich. Die Patienten und das medizinische Personal der sechs Arztpraxen leiden unter den Erschütterungen des Verkehrs, hervorgerufen durch den Straßenzustand. Die Abgeordneten und die Verwaltung hoffen auf eine baldige Lösung. Ferner sind in diesem Zusammenhang Probleme im Zusammenhang mit den Lkw-Transportern durch die Innenstadt, die für die Anlieger zu unzumutbaren Belastungen, zu Schäden an Häusern, Straßen und baulichen Anlagen führen, zu nennen.
Dringende Sanierungsarbeiten im Schulkomplex erfordern finanzielle Hilfen. Selbst die Schulwege für unsere Schüler bedürfen einer Klärung. Autobahnanlieger klagen immer wieder über Lärmbelastungen. Das sind nur einige wesentliche Probleme, die uns berühren.
Um diese damit im Zusammenhang stehenden Fragen zu lösen, stimmten Abgeordnete im Parlament nach kontroverser Diskussion mehrheitlich dem in den entsprechenden Ausschüssen diskutierten und empfohlenen Haushaltssicherungskonzept zu.
Dabei werden bestimmte städtische Verwaltungsaufgaben durch die Amtsverwaltung zukünftig realisiert. Diese Übernahme entspricht den Empfehlungen der Kommunalaufsicht und findet die Begründung in der Kommunalverfassung.

Stadtbibliothek zusätzlich
Ferner wird die ehrenamtliche Tätigkeit einen höheren Stellenwert erhalten, wie das auch in anderen Gemeinden der Fall ist. So erklärten sich Mitglieder des Heimatvereins bereit, die bisherige Arbeit zur Gestaltung und Erhaltung des Heimatmuseums fortzuführen, sich zusätzlich für die Stadtbibliothek einzusetzen. Mitglieder des Unternehmervereins werden sich weiterhin um Belange wie des Biomarktes mit der Amtsverwaltung bemühen. Die Seniorenstätte ist personalmäßig gut ausgestattet.
Zu weiteren Fragen, wie die städtischen Verwaltungsaufgaben der Pulsnitzhalle, die der Bürgermeister ansprach, sind Vorschläge herangereift, die zunächst einer Diskussion in den parlamentarischen Gremien bedürfen.
Zusammenfassend möchte ich zum Ausdruck bringen, dass sich Lösungen nur in der Gesamtheit der Bedingungen anbahnen, von den Sparmaßnahmen im Haushalt angefangen, über mögliche Immobilienverkäufe, einer sachlichen Zusammenarbeit mit der Verwaltung und über die Mitarbeit und Initiativen unsere Bürger