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Hörlitz ist jetzt Großbaustelle
Pflaster wird kinderwagentauglich

Die Hörlitzer Kreuzstraße ist  aufgebrochen, der Straßenausbau läuft auf Hochtouren.  Ab Juli soll  dort der Verkehr schon wieder rollen.
Die Hörlitzer Kreuzstraße ist aufgebrochen, der Straßenausbau läuft auf Hochtouren. Ab Juli soll dort der Verkehr schon wieder rollen. FOTO: Steffen Rasche
Hörlitz. Schipkau investiert eine gute halbe Million Euro für den Hörlitzer Straßenausbau. Erster Bauabschnitt im Sommer fertiggestellt. Von Andrea Budich

Der frühere Bergbauort hat sich in eine Großbaustelle verwandelt. Die Tiefbauarbeiten im ersten Bauabschnitt der Kreuzstraße schreiten zügig voran. Verlegt werden neue Leitungen für die Trinkwasserversorgung sowie für die Schmutz- und Regenwasserentsorgung. Dazu wurde die Straße bis zur Einmündung Weinbergstraße aufgebrochen. Zugleich wird bereits der Unterbau der neuen Fahrbahn vorbereitet.

Die Arbeiten liegen nach den Frösten im März nun wieder weitgehend im Plan. Bis Juli soll der erste Bauabschnitt im oberen Teil der Kreuzstraße im Wesentlichen fertiggestellt sein, informiert Schipkaus Bauamtsleiter Martin Konzag.

Schipkau führt damit den im vergangenen Jahr begonnenen Ausbau von Gemeindestraßen im früheren Bergbauort fort. Rund 520 000 Euro sollen in das Straßenbauvorhaben fließen. „Besonders freue ich mich, dass sich unser Auftragnehmer aus dem vergangenen Jahr nach Ausschreibung erneut als wirtschaftlichster Bieter erwies“, so Bürgermeister Klaus Prietzel (CDU). Die Arbeiten können damit nahtlos weitergehen.

Geplant ist, die innerörtliche Haupterschließungsstraße auf einer Länge von insgesamt 600 Metern auszubauen. Zum Bauprogramm zählen die Erneuerung der unebenen Fahrbahn und die überfällige Modernisierung der Gehwege. „Einige Abschnitte der Gehwege waren für gehbehinderte Fußgänger oder junge Leute mit Kinderwagen kaum noch nutzbar“, so die Hörlitzer Ortsvorsteherin Helga Sztehlo.

Viele Probleme bereitete bislang auch die nur stückhaft vorhandene Entwässerung der Straße. Bei stärkeren Niederschlägen ergoss sich das Wasser in Tieflagen oder bildete große Pfützen. Diese Zustände sollen nun enden. Erneuert wird zudem die Straßenbeleuchtung. Zum Vorhaben gehört auch die von den Anliegern gewünschte Schaffung von Auto-Stellflächen am Friedhof und an der Heilandskirche.