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| 03:03 Uhr

Pflanzen überstehen den Wintereinbruch unbeschadet

Senftenberg. Bereits Ende Oktober hat es in der Lausitz Schnee und Frost gegeben. Mit teilweise längeren Unterbrechungen setzte der Winter immer wieder ein. R. Kupfer/rkp1

Ungewöhnlich für die Region, dass Väterchen Frost nochmals in der Nacht zum Montag zuschlug. Bei Temperaturen von Minus fünf Grad in den Morgenstunden wurden in Klettwitz auch sechs Zentimeter Neuschnee gemessen. Zum Norden hin war die Schneedecke noch sogar höher, in Calau waren sogar acht Zentimeter Schnee gefallen.

Nach Informationen von Jürgen Jentsch hat die Wanderung der Amphibien in diesem Jahr noch nicht begonnen. Bei wärmeren Nächten erwartet der Experte, dass die Verzögerungen schlagartig aufgeholt werden. Zunächst rechnet er aber mit einer Winterperiode, die bis Ende dieser Woche anhalten wird. Vor allem können in den Nächten bei Aufklaren über dem Schnee Minustemperaturen im zweistelligen Bereich auftreten.

Für Landwirt Siegfried Klaus aus Frauendorf heißt das, Einsatz im Winterdienst und nicht in der Frühjahresbestellung. Das ist kein größeres Problem, aber verzögert die Arbeit auf den Feldern und Wiesen.

Die bisherige Wetterentwicklung schadet der Natur nicht, meint Günter Kobel aus Ortrand.

Eingetretene Rückstände werden schnell aufgeholt. Im Vorjahr gab es zum gleichen Zeitpunkt Tageshöchsttemperaturen um die zehn Grad, und an Schnee war nicht zu denken.