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| 16:23 Uhr

Tarifstreit am Klinikum Niederlausitz droht zu eskalieren
Patienten im Klinikum drohen weitere Streiks

Senftenberg. Der Druck, den mehr als 200 nichtärztliche Mitarbeiter der beiden Krankenhäuser Senftenberg und Lauchhammer am Montag bei einem zweistündigen Warnstreik aufgebaut haben, hat keine Wirkung gezeigt.

Die Geschäftsleitung hat für die Klinikbeschäftigten kein verbessertes Angebot zur Entgelterhöhung vorgelegt. Die Klinik bietet nur 2 Prozent Entgelterhöhung ab Mai 2018 und jeweils weitere 2 Prozent ab Mai 2019 und ab Mai 2020 an. „Dieses Angebot hatte die verdi-Tarifkommission schon Ende März als völlig unzureichend abgelehnt“, bestätigt Verhandlungsführer Ralf Franke am Mittwoch der RUNDSCHAU.

Damit hat auch die 7. Verhandlungsrunde am Montag im Krankenhaus Senftenberg nach mehr als vier Verhandlungsstunden keine Einigung im Tarifkonflikt gebracht.

Die Arbeitgeberseite begründet das unzureichende Angebot mit der derzeit schlechten Ertragslage, was jedoch für die Tarifkommission kein rechtfertigender Grund ist.

Die verdi-Tarifkommission wird über den bisherigen Verhandlungsstand am Freigag beraten und über weitere Warnstreiks entscheiden. Fortgesetzt werden die Tarifverhandlungen am 22. Juni.

(ab)