(sam) Traditionell kurz vor Ostern wird der Röhrtrog in der Naturparkgemeinde Grünewalde in einen Osterbrunnen verwandelt. „2015 wurde das erste Mal der Osterschmuck am Röhrtrog angebracht. Da war es nur der untere Teil, der geschmückt wurde. 14 Meter Moniereisen, 40 Meter Girlanden und mehr als 500 Eier werden verbaut“, sagt Heidrun Lanzke, die Initiatorin der Aktion. Mittlerweile ist aus dem Aufstellen ein kleines Fest geworden, und der Osterschmuck hat sich erweitert. Sperrholzhasen und geflochtene Weideneier kamen hinzu. Der Osterbrunnen, die Einweihung, der Verkauf von Osterplätzchen und Bastelein, das Auftreten des Osterhasen und das Bepflanzen von Weideneiern sind nur möglich, weil zahlreiche Grünewalder Frauen freiwillig mithelfen. Am 20. April werden wieder Punkt 24 Uhr einige Grünewalder Frauen das Osterwasser aus dem Osterbrunnen holen.

In diesem Jahr wurden eine Osterbirke aufgestellt und ein Wasserpilz eingeweiht. „Die Idee mit dem Pilz kam von der Interessengemeinschaft Dorfteich. Gespeist wird der Pilz wie auch der Röhrtrog von einer circa 300 Meter entfernten Quelle. Er ist komplett aus Edelstahl und gut zwei Meter groߓ, sagt Ortsvorsteher Reinhard Lanzke, der zudem noch auf das sanierte Storchennest hinweist. „Alle fünf Jahre ist es notwendig, dass etwas Nestmaterial abgetragen werden muss, um die Standsicherheit des Horstes zu gewährleisten. In diesem Zuge haben einige Grünewalder gleich den Stahlgittermast saniert und gestrichen. Der erste Storch kam am 27. März um 10.50 Uhr. Seine Dame folgte ihm  am 31. März um 17.30 Uhr“, so Lanzke weiter.

Am 19. Mai, dem
Internationalen Museumstag, findet im Mühlenhofmuseum der 2. Mühlenhofmarkt mit Bastlers aus der Region statt.