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| 15:19 Uhr

Neue Aufgabenverteilung im Vollstreckunsaußendienst in OSL
Kreis treibt ab Juli Schulden von Senftenbergern ein

Die Stadt Senftenberg bekommt ab Juli Amtshilfe vom Ober-Spreewald-Lausitzkreis beim Schuldeneintreiben.
Die Stadt Senftenberg bekommt ab Juli Amtshilfe vom Ober-Spreewald-Lausitzkreis beim Schuldeneintreiben. FOTO: dpa / Rolf Vennenbernd
Senftenberg/Ruhland. Interkommunale Zusammenarbeit beim Vollstreckungsaußendienst im Landkreis Oberspreewald-Lausitz: Ab Juli werden Mitarbeiter der Kreisverwaltung die persönlichen Besuche von Senftenberger Schuldnern „als letztes Mittel zur Betreibung der offenen Forderungen“ übernehmen. Von Jan Augustin

Eine entsprechende Vereinbarung dazu haben jetzt beide Parteien abgeschlossen. Der Kreistag und die Stadtverordnetenversammlung stimmten dem Vorhaben zu. Die Verwaltungen gehen davon aus, dass es hinsichtlich der aufzusuchenden Schuldnern zwischen der Stadt Senftenberg und dem Landkreis OSL „deutliche Schnittmengen gibt“ und erhoffen sich eine „bessere Ressourcenauslastung in personeller, materieller und prozessbezogener Hinsicht“. Pro Vollstreckungsauftrag zahlt die Stadt dabei eine erfolgsunabhängige Aufwandspauschale von 22 Euro an den Kreis. Die Vereinbarung gilt zunächst für ein Jahr.

Im Amt Ruhland soll indes der genau entgegengesetzte Weg der Zusammenarbeit gegangen werden. Das Amt übernimmt hier das Mandat vom Landkreis Oberspreewald-Lausitz zur Aufgabendurchführung auf dem Gebiet des Vollstreckungsaußendienstes im Ruhlander Bereich. Die mit der Aufgabenwahrnehmung verbundenen Aufwendungen sollen der Amtsverwaltung Ruhland über eine erfolgsunabhängige Aufwandspauschale durch den Landkreis erstattet werden.