Wiederkehr der ersten urkundlichen Erwähnung des Schradenwaldes erinnert.

Die Festveranstaltung beginnt am heutigen Freitag, 26. November, um 19 Uhr mit der Festveranstaltung im Ortrander Rathaus. Neben einem anspruchsvollen musikalischen Programm geht Prof. Jürgen Udolph der Frage nach, woher eigentlich der Name "Schraden" kommt und was er bedeutet.

Der Sonnabend steht im Zeichen eines ganztägigen Symposiums zu "800 Jahre Schradenwald". Um 11 Uhr spricht der Botaniker und Regionalkenner Dr. Dietrich Hanspach über den "Schraden - ein Niederungsgebiet". Der Ortrander Stadtarchivar Reinhard Kißro äußert anschließend seine Gedanken zur mittelalterlichen Besiedlungsgeschichte zwischen Elbe, Schwarzer Elster, Pulsnitz und Röder. Gegen 16 Uhr wird dem Ortrander Stadtmuseum ein Besuch abgestattet.

Am Sonntag findet eine ganztägige Busexkursion statt (nur mit Voranmeldung). Besichtigt werden unter anderem die Schradendörfer, das Kloster Marienstern in Mühlberg sowie das Kloster Dobrilugk. Weitere Informationen sind bei der Arbeitsgemeinschaft für Heimatkunde (Telefon: 035341 12455) erhältlich. trt1