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| 15:37 Uhr

Zukunft der Garagen in Ortrand
Ortrand will rund 100 Garagen loswerden

Zum 30. Juni laufen rund 100 Verträge zwischen Garagenbesitzern und der Stadt Ortrand aus. Es wird diskutiert, wie es weiter gehen könnte. Eine Lösung wäre eine Betreibergesellschaft. Von Torsten Richter-Zippack

Die Ortrander Stadtverordneten machen Druck. Bis zum 1. Juni wollen sie eine Antwort, wie es mit den Garagen auf städtischem Grund weitergeht. Der Grund: Am 30. Juni laufen die Verträge zwischen der Stadt und den GaragenBesitzern aus. Die Kommune wolle sich aus Kostengründen von den Garagen trennen, sagt Amtsdirektor Kersten Sickert. Die Unterstellräume befinden sich in der Ponickauer Straße, in der Grenzstraße sowie im Schwarzen Weg. Sämtliche der rund 100 Garagen seien vermietet.

Die Idee sei, die Garagen zu privatisieren. Wie das geschehen soll, darüber müsse jetzt diskutiert werden. Denkbar seien beispielsweise eine Betreibergesellschaft oder die Gründung eines Vereins.

Bürgermeister Niko Gebel stellt klar, dass die Pulsnitzstadt den Garagennutzern entgegenkommen will. Bislang habe die Kommune keine Mieten gefordert, dafür aber Pachten in Höhe der Grundsteuer. Jetzt stünden nicht unerhebliche Investitionen in die Garagen an, was wiederum höhere Entgelte zur Folge hätte. Daher, so Gebel, hoffe die Stadt auf engagierte Bürger. Falls es zu keiner Einigung kommen sollte, werde die Kommune die Garagen ausschreiben und an den Meistbietenden verkaufen.