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| 11:18 Uhr

Ohne Schwung gewonnen

Es war nicht das Eintracht-Spiel der Vorwochen. Vor allem die ersten 45 Minuten wirkten zäh und lustlos. Ganz anders die Gäste aus Briesen. Sie gingen aktiv in die Partie, störten früh und hatten Erfolg. Von Fred Vorkefeld

Der erste Freistoß für Blau-Weiß brachte die Führung. Marcel Gernetzke schoss halb rechts aus etwa 20 Metern über die Mauer, direkt ins Tor. Jens Engelmann machte sich zwar lang, hatte jedoch keine Chance. Zum Glück für die Gastgeber, hielt der Vorsprung nur fünf Minuten. Dann gab Danny Burda aus der Mitte auf halb rechts. Dort spurtete Thomas Löffler los und lenkte das Leder zum 1:1 ins lange Eck. Das Spiel war wieder offen und die Gäste zeigten sich weiterhin engagiert. Briesen ging dazwischen und machte es den Gastgebern nicht leicht. Ortrand musste kämpfen, hatte in der Abwehr immer wieder Arbeit. Dazu klebte der Eintracht das Pech am Stiefel. Die Vorstöße blieben torlos. In der 34. lenkte Danny Burda einen Kopfball haarscharf über den Querbalken. In der 38. versuchte es Marcus Drobisch, doch Reno Ballhorn bugsierte die Kugel wieder ins Toraus. In der 40. Schoss Guido Hausdorf knapp drüber und zwei Minuten später stand Danny Burda allein vor Briesens Keeper und schoss vorbei. Das sollte sich in der zweiten Halbzeit ändern. Begann sie zunächst mit zwei Standartsituationen für die Blau-Weißen, langte Ortrand in der 51. Minute zu. Danny Burda bediente Thomas Löffler und der fegte den Ball zum 2:1 ins Netz. Die Gastgeber legten eine Schippe drauf, konzentrierten sich und spielten besser. In der 55. Minute wurden sie vor dem Tor rüde vom Ball getrennt, und Angela Hahn zeigte auf den Punkt. Guido Hausdorf schickte den Keeper in die falsche Ecke und verwandelte sicher zum 3:1. In der 66. Minute musste Briesen den nächsten Rückschlag hinnehmen. Marian Grunow ging mit Gelb-Rot vom Platz. Das schien die Gäste jedoch mehr anzustacheln, denn zu schwächen. Trotz Unterzahl blieb das Team energisch. Ortrand konnte aus dem vermeintlichen Vorteil keinen Nutzen ziehen. Im Gegenteil. Eintracht Keeper Jens Engelmann musste einige Male zugreifen und in der 82. Minute traf Daniel Wichary nur das Außennetz. Auch die Eintracht vergab noch ein, zwei Möglichkeiten und so blieb es beim 3:1.