Dass die Kreisstädter ihre jüngste Heimniederlage vergessen machen wollten, bekamen die rund 120 Zuschauer von Beginn an zu sehen. Schnell gingen die Gäste in Führung und bauten diese bis zur 10. Minute auf 7:3 aus. Immer wieder gelang es ihnen, sich durch schnelle Kombinationen in aussichtsreiche Wurfpositionen zu bringen.
Als der Vorsprung in der 15. Minute auf 10:5 angewachsen war, reagierte HV-Coach Burgis Lehmann mit einer Auszeit. Ohne Erfolg! Die Abwehr schien total überfordert. Stets kam sie einen Schritt zu spät. Im Angriff war nichts vom Kombinationsspiel des RHV zu sehen. Nur durch Einzelaktionen konnte er sich hin und wieder durchsetzen.
Die zahlreichen unplatzierten Würfe der Schwarz-Weißen machten es HSV-Keeper Hagendorf leicht, die Bälle zu halten. Folglich ging Senftenberg mit 13:20 in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich Ruhland in der Abwehr bissiger. Das hatte auch etwas mit der Hereinnahme von Uwe Ransdorf zu tun. Die Gäste kamen nicht mehr wie gewohnt zum Zuge. Da sich die Ruhlander in der Offensive aber nach wie vor gegenseitig im Auslassen bester Torchancen übertrafen, konnte Senftenberg den Vorsprung verwalten und einen sicheren 33:26-Erfolg feiern.Viel Arbeit bleibt den RHV-Verantwortlichen, soll die Klasse gehalten werden. (ah)
Ruhland: Hüttner, M. Richter (Tor), Donath (5), Thielicke (5), Kurtz (8), Jacobi (1), T. Richter, Mazur (2), Kranke (2), Magister (3), Erbisch und Ransdorf