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Karnevalsübersicht
Ohne Alkohol durch den Party-Marathon

In ihrer 39. Session haben die Großräschener Karnevalisten wieder ein straffes Programm vor sich, mit dem sie Jung und Alt begeistern wollen. Archivfoto: Rasche
In ihrer 39. Session haben die Großräschener Karnevalisten wieder ein straffes Programm vor sich, mit dem sie Jung und Alt begeistern wollen. Archivfoto: Rasche FOTO: Steffen Rasche
Großräschen. „Räschen wie es singt und lacht, was habt ihr eigentlich so in den 90ern gemacht?“ ist das Motto der 39. Saison des Großräschener Carneval Clubs. Start des Party-Marathons ist heute, 2. Februar. Zum „Freaky Friday“ sind vor allem Jugendliche in den Kurmärker-Saal eingeladen und sollen das Parkett ab 20 Uhr zum Beben bringen. Am Sonntag, 4. Februar, haben die Erwachsenen dann nichts mehr zu sagen, denn die Kinder regieren. Von Josephine Japke

„Räschen wie es singt und lacht, was habt ihr eigentlich so in den 90ern gemacht?“ ist das Motto der 39. Saison des Großräschener Carneval Clubs. Start des Party-Marathons ist heute, 2. Februar. Zum „Freaky Friday“ sind vor allem Jugendliche in den Kurmärker-Saal eingeladen und sollen das Parkett ab 20 Uhr zum Beben bringen. Am Sonntag, 4. Februar, haben die Erwachsenen dann nichts mehr zu sagen, denn die Kinder regieren.

Auf der Weiberfastnacht am 8. Februar tritt passend zum Motto der 90er-Jahre die Coverband „Take Back“ auf. Weil Frauen am besten wissen, was Frauen wollen, gestalten sie das Programm nach ihren Wünschen. „Wir Männer haben dann die Bürde oder das Privileg, je nachdem, wie man es sehen möchte, an diesem verrückten Abend zu arbeiten“, sagt Präsident Maik Rätze lachend. Das Non-Plus-Ultra der Veranstaltungs-Reihe ist die Prunk-Sitzung am 10.Februar. Einen Tag später nimmt der GCC am Zug der fröhlichen Leute in Cottbus teil. Rosenmontag folgt als Abschluss  der Maskenball.

Ein straffes Programm, mit dem man erst einmal lernen muss umzugehen, weiß auch Maik Rätzel. „Man sollte nicht so viel trinken, wenn am nächsten Tag wieder eine Veranstaltung ansteht“, sagt der Routinier, der seit 20 Jahren im Verein und seit elf Jahren Präsident ist. Kein Wunder: Nach dem Karneval hat er für drei Wochen „die Faxen erstmal dicke“. Doch dann kribbelt es wieder in Beinen und Fingern: „Nach dem Karneval ist vor dem Karneval. Nach den drei Wochen Pause fangen wir direkt mit den Vorbereitungen für die neue Saison an“, erklärt Maik Rätzel.