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| 02:28 Uhr

Ohne Abriss Leerstand untragbar

Senftenberg. Der neugewählte Bürgermeister der Stadt Schwarzheide, Christoph Schmidt, lernt nach und nach seine Aufgaben kennen.

Dieser Tage traf er mit Roland Osiander, Geschäftsführer der Kommunalen Wohnungsgesellschaft mbH Senftenberg (KWG), zu einer ersten Arbeitsberatung zusammen. In Schwarzheide vermietet die KWG Wohnungen.

Die Beteiligten tauschten sich auch über die neuen Zahlen zur Einwohnerentwicklung im Landkreis OSL und die Prognose bis 2030 aus, informiert KWG-Sprecher Ralf Weide. Daraus seien die notwendigen Schlüsse hinsichtlich Bestands- und Mietenentwicklungen zu ziehen sowie Perspektiven der Wohnungsunternehmen im Stadtumbau aufzuzeigen.

Roland Osiander sagte, dass, Schwarzheide ausgenommen, bis Ende September 2008 bereits 2882 Wohnungen vom Markt genommen worden seien. Der Leerstand lag dennoch bei 15,1 Prozent und soll bis Jahresende auf 12,5 Prozent sinken.

Christoph Schmidt erfuhr, dass die KWG jährlich im Umfang von etwa 15 Millionen Euro für ein attraktiveres Wohnen an ihren Standorten in Schwarzheide, Senftenberg, Großräschen, Schipkau und Ortrand investiere.

Der notwendige Rückbau spiele dabei eine wichtige Rolle. Die aktuelle Leerstandsquote von 15,1 Prozent liege dabei noch über den Vergleichszahlen in Brandenburg. Ohne den Stadtumbau stünden heute bis zu 45 Prozent der Wohnungen leer.

Ein wichtiges Thema war auch die Miete, die dem Überleben der Gesellschaften diene, jedoch durch die steigenden Betriebskosten stark beeinträchtigt werde.

Über die Anzahl der Auszubildenden bei der KWG freute sich der neue Bürgermeister aus Schwarzheide besonders. Insgesamt zeigte sich der Gast von der Entwicklung und den Verhältnissen im Umfeld der KWG mit Sitz in Senftenberg beeindruckt, so Sprecher Ralf Weide. red/mf