Mehr als 20 Firmen der Region unterstützen die Schule als Kooperationspartner. Dazu gehört auch die Vestas Blades Deutschland GmbH in Lauchhammer. Während der Betriebstage der neunten und zehnten Klassen können die Teilnehmer in der Werkhalle erleben, wie Rotorblätter hergestellt werden. Daraus ist 2014 ein Projekt entstanden, bei dem Neuntklässler ein Modell einer Windkraftanlage bauen. Die originalgetreue Nachbildung einer Drei-Megawatt-Windkraftanlage wurde nun an die Oberschule im Rahmen einer Projektstunde übergeben und erhält einen dauerhaften Platz im Schulhaus. "Das war eine spannende Aufgabe von der Anfertigung der Form bis zum fertigen Modell", erklärt Ronny Wolter, Ausbildungsleiter bei Vestas.

Das Unternehmen ermöglicht den Jugendlichen, dass sie die verschiedenen Berufsbilder wie Verfahrensmechaniker Kautschuk, Mechatroniker, Logistiker sowie den kaufmännischen Bereich kennenlernen. Große Unterstützung dabei geben die ausbildenden Fachkräfte Ines Musche und Christian Richter. Damit sich Praxislernen auch lohnt, haben Oberschüler eine gute Chance, einen Ausbildungsplatz im Unternehmen zu erhalten. Jährlich stellt Vestas Blades in Lauchhammer zwölf Auszubildende ein. Davon seien 50 Prozent Schulabgänger der Oberschule "Am Wehlenteich", so Ronny Wolter.

"Jeder Jugendliche, der in der Stadt bzw. der Region eine Ausbildung und später eine Arbeit findet, braucht seine Heimat nicht zu verlassen und sichert das Fachkräftepotenzial vor Ort", lobt Bürgermeister Roland Pohlenz.

Vorhang auf für ein starkes Duo

Carola Pohl von der Senftenberger Dr.-Otto-Rindt-Oberschule informiert:

Ende Januar fand das 26. Bundestreffen "Jugendclubs an Theatern" an der Neuen Bühne in Senftenberg statt. Auch Sabine Hänig, Fachlehrerin für Deutsch, und die Schülerinnen Anna-Marie Zschech und Alina Meinicke aus der Klasse 7 a der Dr.-Otto-Rindt-Oberschule konnten an interessanten Workshops teilnehmen. Für unsere Kollegin gab es an zwei Tagen die Möglichkeit, den Workshop "Ensemblearbeit auf Augenhöhe" mit Joanna Praml vom Theater an der Parkaue Berlin zu besuchen. Gemeinsam mit anderen Theatermachern beschäftigte sie sich mit der Frage, wie man den Prozess der Gruppe in der Auseinandersetzung mit einem Thema für den Zuschauer erlebbar machen und gleichzeitig das Ensemble stärken kann. Anhand vieler praktischer Übungen und Spiele wurden neue Wege zur Arbeit in der Theatergruppe vermittelt, die in der zukünftigen Tätigkeit mit den Schülern sehr von Nutzen sein werden.

Die Schülerinnen nahmen ebenfalls an Workshops zum "Objekttheater" teil. Dabei wurde unter anderem eine Puppe aus Schrott gebastelt. Natürlich konnten sie zum Abschluss jedes Tages ein Theaterstück besuchen. Allen haben die Veranstaltungen sehr gefallen.