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| 14:45 Uhr

Weniger Kosten für Landkreis OSL
Ausgaben für Asyl-Aufgaben sinken weiter stark

Senftenberg. In den kommenden beiden Jahren sinken die Aufwendungen von Oberspreewald-Lausitz für Asyl-Aufgaben. Das geht aus den Haushaltsplänen des Landkreis hervor.

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz plant für das kommende Jahr 2019 mit deutlich geringeren Aufwendungen für Asyl-Leistungen. Standen im laufenden Jahr im Ergebnis von entstehenden Kosten und Fördermitteln von Land und Bund Ausgaben des Kreises von 890 000 Euro sollen es 2019 nur noch 99 300 Euro sein. Die Ausgaben des Landkreises sollen von 11,6 Millionen Euro 2018 auf 7,15 Millionen Euro fallen. Diese Zahlen hat Astrid Grötsch, Leiterin der Finanzverwaltung des Oberspreewald-Lausitz-Kreises, im jüngsten Finanzausschuss, genannt.

Den Großteil der Aufwendungen machen die beiden Gemeinschaftsunterkünfte in Sedlitz und Lauchhammer aus. Außerdem gibt es in Großräschen und Lauchhammer sowie Calau und Vetschau Wohnverbünde für Asylbewerber.

Das Grundgesetz sowie das Asylberwerberleistungsgesetz verpflichten Landkreise, Menschen, die Asyl ersuchen, das Existenzminimum zu garantieren. Die Ausgaben des Kreises sollen den Haushaltsentwürfen zu Folge 2020 weiter auf dann unter sieben Millionen Euro fallen. Zwischen Einnahmen und Ausgaben soll dann ein Fehlbetrag von nur noch 40 000 Euro stehen.