Bisher seien für die Wiederherstellung des Gewässers rund 64 500 Kubikmeter Erde bewegt worden. Darüber hinaus hätten die landschaftsgärtnerischen Arbeiten wie Rasenansaat und Erosionsschutz begonnen. Laut Krause sollen bis zur Jahreswende die Grabenprofilierungs- und Abdichtungsarbeiten komplett abgeschlossen sein. Im gleichen Atemzug werde der Obere Landgraben "auf Probe" in Betrieb genommen. Dabei soll unter anderem einen Monat lang die Wassersättigung der Ausbauschichten überprüft werden. Im kommenden Jahr folge die Fertigstellung des parallel zum Graben verlaufenden Wirtschaftsweges sowie der Abschluss der landschaftspflegerischen Arbeiten, die Komplettierung der Verkehrsleittechnik und die restliche Geländeprofilierung. Der Obere Landgraben dient zukünftig der Wasserzuführung aus der Spree in die früheren Tagebaue der Restlochkette. Das ausgebaute Gewässer beginnt an der Spree bei Spreewitz, verläuft an Sabrodt, Bluno sowie Proschim vorbei und mündet in den Sedlitzer See bei Lieske. tr