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| 02:52 Uhr

Nur zwei Elfmeter-Tore fallen

Landesklasse. Die Großräschener sind erneut stark ersatzgeschwächt beim personell in der Winterpause aufgerüsteten Gastgeber Vetschau angetreten. Bei katastrophalen Platzbedingungen und starkem Wind brauchten beide Mannschaften eine Viertelstunde, um sich auf diese Begebenheiten einzustellen. I. Lüdeke

Die Gastgeber, mit dem Rücken zur Wand, übernahmen von Anbeginn die Initiative.

So musste Großräschens Torwart Manuel Büttner in der 15. Minute einen Schuss von Veit mit toller Parade zur Ecke abwehren. Neun Minuten später narrte Gutar gleich drei Abwehrspieler des SVG. Den sicheren Einschlag verhinderte Marcus Winkler per Kopfabwehr auf der Torlinie. In der 37. Minute klärte Denny Zeume einen Freistoß der Vetschauer im letzten Moment zur Ecke ab. Auch kurz vor der Pause hatten die Großräschener Glück, das Veit nach einem Freistoß freistehend den Ball nicht im Gehäuse der IBA-Städter unterbrachte.

So ging es mit einem aus Großräschener Sicht äußerst schmeichelhaften 0:0-Unentschieden zum Pausentee. Die zweite Halbzeit begann mit einem Paukenschlag. Markus Hülster wurde im Strafraum in ungefährlicher Situation vom Vetschauer Torwart gefoult. Den fälligen Elfmeter verwandelte Marcus Winkler sicher zur glücklichen 1:0-Führung für Großräschen. In der Folgezeit schien es so, als würden die Gäste die Partie nun in den Griff bekommen, aber die vorgetragenen Konterangriffe verliefen alle im Sande. Spätestens in der 58. Minute, als ein Schuss von Veit an die Latte des Großräschener Tores klatschte, war die Marschrichtung für den Rest der Spielzeit vorgegeben.

Sechs Minuten nach dem Lattenkracher machte es Torwart Manuel Büttner seinem Vetschauer Gegenüber nach und rannte unmotiviert einen Angreifer im Strafraum um. Die logische Konsequenz war ein Foulelfmeter, den Vetschaus in der Winterpause zurückgekehrte Pole Jakubik sicher zum Ausgleich verwandelte. Gleich danach hätten die Hausherren scharf nachwaschen können, aber Gutar setzte seinen Schuss neben das Gehäuse.

Als fünf Minuten vor dem Ende ein letzter gefährlicher Freistoß Vetschaus gerade noch so von der Großräschener Abwehr geklärt wurde, war allen Beteiligten klar, dass es hier nur eine Punkteteilung geben würde. Die Großrä-schener können damit sicherlich besser leben als die abstiegsbedrohten Vetschauer, die den Rückstand auf die rettenden Plätze nicht wesentlich verringern konnten.