Sie "dürfen hier nicht auf Leistungen seitens des Vermieters hoffen", heißt es in einer Mitteilung.

Die Wohngebäudeversicherung ist demnach nur für Gebäudeschäden zuständig, nicht für den persönlichen Hausrat. "Nur eine Hausratversicherung kann für die persönlichen Belange wie Not-Unterbringung, eventuelle Umzugskosten, zerstörten Hausrat sowie dessen Reinigung und Entsorgung aufkommen", heißt es weiter.

Wer keine Hausratsversicherung hat, bleibe auf dem Schaden sitzen. Deshalb appelliert die KWG an alle Mieter, eine Hausratversicherung abzuschließen beziehungsweise die Versicherungssumme zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen.

Die Hausratversicherung biete für Einrichtungs-, Gebrauchs- und Verbrauchsgegenstände eines Haushaltes Versicherungsschutz gegen Feuer, Leitungswasser, Sturm, Hagel, Einbruchdiebstahl, Raub und Vandalismus. Außerdem seien auch Kosten wie Aufräumungs-, Schutz- bis hin zu Hotelkosten abgesichert. Üblicherweise gelte die Versicherung des Hausrats zum Wiederbeschaffungswert, wenn die Versicherungssumme der Wertsteigerung des Hausrats regelmäßig angepasst wurde.

Die Hausrats- sei neben der Haftpflichtversicherung eine der wichtigsten Versicherungen und sollte zu den "Pflichtversicherungen" gehören, so die Wohnungsgesellschaft.