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| 16:56 Uhr

Eröffnung
Noch mehr Gäste anlocken

Der Umbau im Hallenfreizeitbad Lauchhammer wurde nun offiziell beendet. Hier der neu gestaltete Saunagarten.
Der Umbau im Hallenfreizeitbad Lauchhammer wurde nun offiziell beendet. Hier der neu gestaltete Saunagarten. FOTO: Mirko Sattler
Lauchhammer. Die Umbauphase des Sauna & Freizeitbades Lauchhammer ist nun offiziell abgeschlossen. Von Mirko Sattler

Bei herrlichem Sonnenschein und mit einem Spätsommerfest bei dem es viele Kinderattraktivitäten, Verlosungen und bis zu 50 Prozent Rabatt auf Eintrittspreise gab, beendet die Kunstgussstadt nun offiziell die Umbauphase des Sauna & Freizeitbades. „Mit dieser komplexer Neueröffnung bilden wir den Abschluss der Baumaßnahmen in Sachen Rekonstruktion und Erneuerung unseres Bades, unserer großen herausragenden Freizeiteinrichtung“, so Bürgermeister Roland Pohlenz in seiner kurzen Ansprache.
An der Stelle des heutigen Hallenbades befand sich einst ein Schwimmbad, was in der Region durchaus hohe Anerkennung hatte. Es war zugleich auch eine Wettkampfstätte für den Schwimmsport mit einem Zehn-Meter-Turm.
Die Entscheidung zu treffen, was nach der Wende mit dieser Einrichtung passiert, war nicht leicht für so manchen Stadtverordneten. „Die Diskussion war kontrovers und wurde lange geführt. Am Ende kam es zu einer Entscheidung, wo ich heute noch sage, die war richtig. Ersatzweise wurde an dieser Stelle eine Schwimmhalle errichtet, die ganzjährig genutzt werden konnte und von den Standards mit dem Saunabereich und dem Spielplatz höher liegt als einst. Damals haben wir dafür 11,5 Millionen DM, die zum größten Teil gefördert wurden, aufwenden müssen. Aus heutiger Sicht ein Schnäppchen“, so Pohlenz weiter.
Mit 1,6 Millionen Euro städtischen Mitteln wurde das Bad nun in drei Bauabschnitten nach 18-jährigem Betrieb wieder auf Vordermann gebracht. Damit wurde nicht nur die Attraktivität bei den Gästen gesteigert.
„In drei Bauabschnitten wurde von August 2017 bis September 2018 das Hallenbad erneuert. Im ersten Bauabschnitt wurden der Umkleidebereich und die bestehenden Saunen rekonstruiert beziehungsweise erneuert. Während diesen Arbeiten begann man schon mit dem zweiten Abschnitt, dem Bau einer neuen Sauna einschließlich Ruheraum. Zum Schluss kam nun noch der Spielplatz und die Vollendung des Außenbereiches des Saunakomplexes hinzu“, so Bäderchef Torsten Gärtner.
80 000 Gäste begrüßt die Freizeiteinrichtung jährlich. Das ist ein Vielfaches der eigenen Einwohnerzahl der Kunstgussstadt. 20 Prozent der Gäste kommen aus der Nachbarstadt. Aus diesem Grund unterstützte die Chemiestadt auch den Umbau mit 150 000 Euro. „Wir freuen uns, dass ihr den mutigen Schritt gewagt habt, diese Investition zu vollziehen. Ich freue mich darüber, dass unsere Stadtverordneten gesagt haben, sie wollen die Stadt Lauchhammer unterstützen, wohl wissend, dass ein großer Teil der Besucher des Hallenbades auch aus der Stadt Schwarzheide kommen“, so Schwarzheides stellvertretender Bürgermeister Manfred Richter, der regelmäßig mit seinen Enkeln das Hallenbad besucht.

Mit dem offiziellen Abschluss der Baumaßnahmen startet nun die neue Marketingmaßnahme. „Wir wollen nun mit unseren neuen Logo und unserer Marketingkampagne in Richtung Sachsen, speziell nach Dresden gehen, um neue Besucher zu akquirieren. Hier könnten wir uns vorstellen, mit Institutionen und Vereinen zusammenzuarbeiten. Ziel ist es einmal, über 90 000 Besucher im Jahr begrüßen zu können. Wir werden die Zusammenarbeit mit dem Lausitzer Seenland und mit Pensionen weiter ausbauen“, so Sozialamtsleiterin Manuela von Schroedel-Siemau.
Hört man sich in Bad und Sauna um, gibt es nur positive Rückmeldungen. „Wenn ich in der Gegend bin, gehe ich regelmäßig mit meiner Schwester in die Sauna. Wir waren schon in andere Saunen, doch Lauchhammer gefällt uns am besten. Wir sind positiv überrascht, was hier alles geschafft wurde“, so Gudrun Stölken aus Schwan bei Rostock.
Seit 15 Jahren geht Bernd Jäckel saunieren. „Es ist eine schöne Aufwertung hier. Was hier geschaffen wurde, ist sehr ansprechend und es freut mich, das die Stadt so viel investiert hat“, meint der Chemiestädter.